Ex-Bayern-Profi erhebt Vorwürfe
„Jedes Mal betrogen worden“
04.03.2026 – 19:20 UhrLesedauer: 2 Min.
Mit dem chilenischen Rekordmeister Colo Colo ist Arturo Vidal durchschnittlich in die Saison gestartet. In einem Podcast redet der 38-Jährige Tacheles.
Ex-Bayern-Profi Arturo Vidal hat schwere Vorwürfe gegen Real Madrid erhoben. Im spanischsprachigen Podcast „Enfocados Te Apuesto“ sagte der Mittelfeldspieler: „Jedes Mal, wenn ich gegen Real Madrid gespielt habe, bin ich betrogen worden.“
Besonders in Erinnerung ist dem chilenischen Nationalspieler das Champions-League-Viertelfinale 2017 geblieben. Damals trat er mit dem FC Bayern gegen Real Madrid an. Im Hinspiel, das die Münchner 1:2 verloren, hatte Vidal noch einen Elfmeter verschossen und Javi Martínez Gelb-Rot gesehen.
Den großen Aufreger aus Sicht Vidals gab es jedoch im Rückspiel. Beim Stand von 2:1 für den deutschen Rekordmeister war Vidal ebenfalls nach seiner zweiten Gelben vom Platz geflogen. Auf die Frage, ob er sich betrogen gefühlt habe, antwortete er klar mit „Ja“ und fügte an, „als wir mit den Bayern im Viertel- und im Halbfinale verloren haben.“ Also auch ein Jahr später, als es für die Münchner in der Runde der letzten vier erneut gegen Real Madrid nicht reichte.
Der Mittelfeldspieler geht sogar noch einen Schritt weiter: „Wegen Real Madrid wurde dann der VAR eingeführt. Es hatte vorher einfach zu viele Betrügereien gegeben.“ Diese Aussage ist objektiv natürlich nicht zu verifizieren und auch höchst fraglich, sie zeigt jedoch den Frust, der sich bei Vidal angesammelt hat.
Gleichzeitig nutzte er den Podcast-Auftritt, um selbstbewusste Vergleiche anzustellen. Beispielsweise mit Sergio Busquets, ehemaliger spanischer Mittelfeldregisseur beim FC Barcelona: „Er ist der beste Fünfer. Aber ich kann alles, und das macht mich besser.“
Ähnlich sieht es Vidal beim Vergleich mit Ex-Real-Profi und -Trainer Xabi Alonso. Er sei auch besser als Alonso: „Er hat einen fantastischen Schuss, aber er hat mich mal ‚Boss‘ genannt.“










