Spielte für fünf verschiedene Bundesligisten

Ex-Nationalspieler beendet seine Karriere


21.07.2026 – 20:24 UhrLesedauer: 2 Min.

Lewis Holtby: Zuletzt spielte er in den Niederlanden. (Quelle: IMAGO/DeFodi.de/imago)

Der frühere Nationalspieler Lewis Holtby beendet seine Karriere. Zum Abschied teilt er ein emotionales Statement.

Am 7. Dezember 2007 betrat Lewis Holtby erstmals die Bühne des Profifußballs. Gut 19 Jahre nach seinem Debüt für Alemannia Aachen in der 2. Bundesliga beendet der dreifache A-Nationalspieler nun seine Karriere. Das gab er am Dienstagabend auf Instagram bekannt.

„Es ist Zeit, Abschied zu nehmen. Nach fast 20 Jahren als Profi endet heute meine aktive Karriere“, schrieb der 35-Jährige. Als kleiner Junge habe er davon geträumt, Profi zu werden. „Dass ich diesen Traum so viele Jahre leben durfte, war ein Privileg, für das ich jeden einzelnen Tag dankbar bin.“

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Holtby blickt auf eine bewegte Karriere mit 547 Profieinsätzen für zehn unterschiedliche Vereine zurück. In der Bundesliga stand er für den HSV, den FC Schalke 04, den 1. FSV Mainz 05, Holstein Kiel und den VfL Bochum insgesamt 225 Mal auf dem Platz. Unter Joachim Löw absolvierte er drei A-Länderspiele, für die deutsche U21 lief er 24 Mal auf. Zuletzt spielte der Mittelfeldmann in den Niederlanden bei NAC Breda.

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In seinem emotionalen Statement führte Holtby weiter aus, dass ihm der Fußball mehr gegeben habe, „als ich je hätte erwarten können. Er hat mich geprägt, mich wachsen lassen, mich an Orte gebracht, die ich sonst nie gesehen hätte, und mir Menschen fürs Leben geschenkt“.

Der 35-Jährige dachte an seine vielen Ex-Klubs, die zahlreichen Wegbegleiter und seine Fans. Die Spiele für das DFB-Team hob er besonders heraus: „Die Ehre, mein Land vertreten zu dürfen, war dabei einer der größten Momente meiner Karriere.“

Wie es für ihn weitergeht, ließ Holtby offen. Er deutete aber zumindest an, dem Sport in einer anderen Funktion erhalten zu bleiben. „Dem Fußball werde ich niemals den Rücken kehren. Dieses Spiel wird immer ein Teil von mir sein“, schrieb er.

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