Vergewaltigungsvorwürfe
Ex-BVB-Profi Hakimi muss vor Gericht
Aktualisiert am 24.02.2026 – 16:48 UhrLesedauer: 1 Min.
Es geht um den Vorwurf einer jungen Frau, die behauptet, der Profi von Paris St.-Germain habe sie vergewaltigt. Dies bestreitet der Marokkaner vehement.
Achraf Hakimi, früherer Profi von Borussia Dortmund, muss sich vor Gericht verantworten. Das berichtet die Nachrichtenagentur AFP am Dienstag unter Berufung auf die Anwältin des Spielers und die Staatsanwaltschaft von Nanterre. Es geht um den Vorwurf der Vergewaltigung einer jungen Frau.
Eine damals 24-Jährige hatte im Februar 2023 bei der Polizei ausgesagt, sie sei vom Profi von Paris St.-Germain vergewaltigt worden. Sie erstattete zunächst keine Anzeige. In Medien kursieren unterschiedliche Versionen darüber, was sich bei einem Treffen ereignet haben soll. Die beiden hatten sich demnach über Instagram kennengelernt.
Hakimis Rechtsbeistand wirft der Frau vor, die Ermittlungen zu behindern und sich medizinischen Untersuchungen verweigert zu haben. Ein Datum für das Verfahren gibt es noch nicht.
Der marokkanische Nationalspieler Hakimi selbst meldete sich beim Kurznachrichtendienst X zu Wort: „Heutzutage reicht ein Vergewaltigungsvorwurf aus, um einen Prozess zu rechtfertigen“, schrieb Hakimi, „obwohl ich den Vorwurf bestreite und alles zeigt, dass er falsch ist“. Er schaue gelassen auf einen Prozess, „der die Möglichkeit bieten wird, dass die Wahrheit ans Licht kommt“.
Rechtsverteidiger Hakimi, der in Madrid geboren wurde und aus der Jugend von Real stammt, absolvierte zwischen 2018 und 2020 insgesamt 73 Pflichtspiele für den BVB. Seit 2021 steht er bei PSG unter Vertrag, gewann mit dem Klub im vergangenen Jahr die Champions League und wurde zu Afrikas Fußballer des Jahres gekürt.









