Entwarnung in Rodenkirchen
Weltkriegsbombe in Köln entschärft
Aktualisiert am 30.06.2026 – 20:19 UhrLesedauer: 1 Min.
Bauarbeiter stoßen bei Grabungen auf eine gefährliche Altlast aus dem Zweiten Weltkrieg. Anwohner mussten stundenlang bangen.
Bauarbeiter haben am Dienstagnachmittag (30. Juni) im Bereich Adalbert-Stifter-Weg in Köln-Rodenkirchen eine Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden. Die amerikanische Bombe wiegt 125 Kilogramm und trägt einen Aufschlagzünder. Solche Zünder reagieren empfindlich auf Erschütterungen. Deshalb mussten Experten den Blindgänger noch am selben Tag entschärfen, teilte die Stadt Köln mit.
Die Stadt Köln sperrte einen Bereich von 300 Metern rund um den Fundort. Rund 700 Anwohner mussten ihre Wohnungen verlassen. Auch die Buslinie 135 der Kölner Verkehrs-Betriebe (KVB) fuhr eine andere Strecke.
Gegen 20 Uhr kam die Entwarnung. Der Kampfmittelbeseitigungsdienst Rheinland entschärfte die Bombe erfolgreich, wie die Stadt gegen 20 Uhr mitteilte. Dieser Dienst gehört zur Bezirksregierung Düsseldorf und beseitigt Kriegsmunition im Rheinland. Das teilte die Stadt Köln mit. Nun bringen die Experten die Bombe ab.
Die Stadt hebt alle Sperrungen nach und nach auf. Die Anwohner dürfen in ihre Wohnungen zurück. Auch die Buslinie 135 fährt wieder ihre normale Strecke.
