21.22 Uhr: Song Nummer vier ist der Erste, der für lautstarken Applaus beim Berliner Publikum in Adlershof sorgt. Das Duo RAGAZZKI mit der eingängigen, Italo-Pop-Nummer „Ciao Ragazzki“ wirkt wie gemacht für den ESC: knallbunt, humorvoll, mit eigener stilistischer Note – auch wenn das Lied musikalisch eher simpel gestrickt ist.
21.20 Uhr: Doch nicht alle sind von Brugger begeistert. Mit ihrem Look scheint die Moderatorin zu polarisieren. Hier ist eine erste Zusammenfassung der ersten Rückmeldungen aus den sozialen Medien.
21.15 Uhr: Die ARD kann sich bei Hazel Brugger bedanken, dass die Show unterhaltsam bleibt. Sie stellt die internationale Jury mit einem Spruch nach dem anderen vor, witzelt schlagfertig und charmant. Also das komplette Gegenteil zu den bisher präsentierten Songs: Die unterschritten die ohnehin niedrige Erwartung noch einmal deutlich. Auch bei X sammeln sich erste Kommentare von Zuschauern, die den Humor der Schweizerin feiern.
21.10 Uhr: Nummer drei: Myle mit „A OK“. Klingt nach gefühlvoller Ballade, bei der der junge Sänger besonders mit seinen Ausflügen in höhere Stimmregionen auffällt.
21.07 Uhr: Wir müssen hier dringend einen Zwischenstand formulieren: Kann es bitte ganz schnell besser werden? Die ersten beiden Songs haben wir bereits jetzt schon wieder vergessen. Damit landet Deutschland höchstens in den Top 25.
21.05 Uhr: Song Nummer zwei ist an der Reihe: Dreamboys The Band mit „Jeanny“. Da bleibt rein gar nichts im Ohr.
20.58 Uhr: „Ich will dich gar nicht auf dein Outfit reduzieren, also ich könnte es nicht tragen: Weil ich nicht so stark bin“, sagt Hazel Brugger über eine der Sängerinnen und witzelt auch sonst wahnsinnig viel bei ihrem Spaziergang durch den Backstage-Bereich, als sie die anderen, wartenden Acts vorstellt.
20.55 Uhr: Der erste Act darf auftreten. BELA tritt mit „Herz“ auf. Auf der Bühne steht eine Bushaltestelle, es wird viel getanzt. Alles erinnert ein wenig an Cro. Sympathisch: ja. Überzeugend: naja.
20.50 Uhr: „Das Gesamtpaket aus Titel, Artist und Show muss stimmen“, urteilt ESC-Kommentator Thorsten Schorn. Er verweist dabei auf die schwedischen Legenden von ABBA.
20.46 Uhr: Hazel Brugger stellt nun die internationale Jury vor, die aus den neun Stars eine Vorauswahl treffen wird im Laufe des Abends. Am Ende sollen drei Acts übrigbleiben – und die Fernsehzuschauer sollen aus dem Trio ihren deutschen ESC-Star für Wien auswählen. Zur Jury gehört der schwedische ESC-Veteran Christer Björkman. Auch der Schweizer Singer-Songwriter Luca Hänni, der 2019 den vierten Platz beim Eurovision Song Contest belegte, gehört zum Auswahlgremium. Eine vollständige Übersicht der 20-köpfigen Jury sehen Sie hier.
20.42 Uhr: Neben „Bergdoktor“-Star Hans Sigl wird die Promi-Jury von Schlagersängerin Paola Felix, Komikerin Carolin Kebekus und dem Singer-Songwriter Michael Schulte ergänzt.
20.40 Uhr: Barbara Schöneberger stellt Hans Sigl als ihren „Lieblingsschauspieler“ vor. Er sei zwar Österreicher, sehe aber „schon aus wie wir“. Die ersten Lacher hat die Moderatorin auf ihrer Seite.

20.37 Uhr: Angesichts der aufgeheizten Weltlage wirkt das ARD-Programm wie eine wohltuende Abwechslung. Die ersten fünf Minuten beginnen mit einem Medley unterschiedlichster deutscher ESC-Beiträge. Hazel Brugger und Barbara Schöneberger legen los wie die Feuerwehr: ob mit Windkanal oder künstlich in die Höhe geschraubter Stimme. Der erste Applaus für das Moderationsduo will gar nicht enden. Der Start scheint geglückt.
20.31 Uhr: Die Show beginnt mit einer Überraschung. Moderatorin Hazel Brugger präsentiert sich mit einer ungewohnten Frisur: Sie trägt die Haare hellblond – und deutlich kürzer als sonst.

20.30 Uhr: Der ESC-Vorentscheid beginnt mit 15-minütiger Verzögerung. Die ARD hat zuvor aus aktuellem Anlass einen „Brennpunkt“ zur Lage im Nahen Osten gesendet.
20.15 Uhr: Hier zur Erinnerung noch einmal alle neun Acts des Abends. Den bekanntesten Namen hat Sarah Engels, die mal im Finale der Casting-Sendung „Deutschland sucht den Superstar“ stand und viel Show-Erfahrung mitbringt. Weitere Bewerberinnen sind die Sängerinnen Malou Lovis, Molly Sue und Laura Nahr. Bei den Männern treten der Deutsch-Amerikaner Myle, Songwriter Bela und der Liechtensteiner Musiker Wavvyboi an. Neben den Einzelkünstlern haben es zudem zwei Formationen in den Vorentscheid geschafft – das Duo Ragazzki und die Gruppe Dreamboys The Band. Das auffälligste Lied wird wohl Ragazzki präsentieren – die beiden Musiker Marti Fischer und David Starosciak mischen Italo-Disco-Sound mit Beats aus Osteuropa und deutschem Text.










