Rund 800 Millionen für Sanierung
Wiedereröffnung der Oper: Programm steht fest
26.03.2026 – 18:46 UhrLesedauer: 2 Min.
798 Millionen Euro, ein Jahrzehnt Warten: Die Kölner Oper macht endlich wieder auf. Wer zur Eröffnung auf die Bühne kommt.
Nach mehr als einem Jahrzehnt Bauzeit und explodierenden Kosten steht der Neustart an: Die Kölner Oper soll im September wiedereröffnet werden. Den Auftakt der neuen Spielsaison macht Richard Strauss‘ „Der Rosenkavalier“, der erstmals am 27. September auf der Bühne des sanierten Hauses zu erleben sein wird. Das gab die Oper rund sechs Monate vor der geplanten Wiedereröffnung bekannt.
Zuvor soll jedoch gefeiert werden. Am Wochenende des 19. und 20. Septembers ist ein Eröffnungsfest für die Kölner Stadtgesellschaft geplant, bei dem Oper, Schauspiel und Gäste auftreten – darunter auch ehrenamtliche Vereine aus Köln. Technik-Shows und Führungen sollen den Besuchern außerdem einen Blick hinter die sanierten Kulissen ermöglichen.
Den Abschluss des Wochenendes bildet ein Konzert mit dem Ensemble der Kölner Oper, dem Gürzenich-Orchester und der Kölschrock-Band Kasalla. Die Tickets dafür werden verlost.
Wenige Tage später, am 24. September, folgt mit dem Festakt der Bühnen ein Gala-Konzert, bei dem unter anderem Starsopranistin Diana Damrau auftreten wird. Auch für dieses Konzert soll es ein Kontingent an zu verlosenden Tickets geben.
Mit der Aktion „Hier sitzt Köln“ will die Oper zur Eröffnungsspielzeit gezielt neue Besuchergruppen ansprechen: Für jede Veranstaltung werden jeweils zwei Tickets verlost, um Menschen abseits des gewohnten Opernpublikums den Zugang zu Oper, Schauspiel und Tanz zu ermöglichen.
Die Wiedereröffnung markiert das Ende einer der kostspieligsten Baupannen der deutschen Kulturgeschichte. Die aus den 1950er Jahren stammende Oper und das Schauspielhaus werden seit 2012 saniert. Ursprünglich war die Wiedereröffnung für 2015 geplant – bei Kosten von rund 250 Millionen Euro.
Doch die Bauzeit verlängerte sich um etliche Jahre, die Kosten explodierten: Zuletzt wurden sie mit 798 Millionen Euro beziffert. Während der langen Sanierungsphase wichen die Bühnen auf verschiedene provisorische Spielstätten aus.










