Stärke von 5,1
Erdbeben erschüttert beliebtes Urlaubsland
Aktualisiert am 09.03.2026 – 17:15 UhrLesedauer: 1 Min.
Häuser wackeln, Fenster zittern – in der Türkei bebt zum Wochenbeginn die Erde. Das berichten Augenzeugen von dem Zwischenfall.
Die türkische Provinz Denizli ist am Montagmorgen gegen 9.20 Uhr von einem Erdbeben der Stärke 5,1 erschüttert worden. Das teilte die Katastrophenschutzbehörde Afad mit. Die Erschütterungen seien auch in den Nachbarprovinzen und Städten Uşak, Aydın, Muğla und Burdur zu spüren gewesen. Das Beben habe sich in einer Tiefe von sieben Kilometern ereignet, hieß es weiter.
Augenzeugen berichteten auf der Seite des European-Mediterranean Seismological Centre (EMSC), die Erschütterungen hätten etwa zehn Sekunden gedauert. „Es hat lange und sehr heftig geruckelt“, meldete eine weitere Person.
Auch in der etwa 31 Kilometer vom Epizentrum entfernten Großstadt Merkezefendi beschrieben Menschen, sie seien „sehr heftig durchgeschüttelt“ worden. Eine Tsunami-Gefahr bestand laut dem EMSC aber nicht. Nach Angaben der Katastrophenschutzbehörde Afad gab es keine Schäden durch das Erdbeben. Die Untersuchungen dauerten weiter an.
Die Provinz Denizil ist unter anderem bekannt für die Kalkbecken von Pamukkale, eine weltweit bekannte Touristenattraktion. In der Türkei befinden sich zahlreiche sogenannte Verwerfungen, also tektonische Zerreiß- oder Bruchstellen im Gestein. Vor allem die Millionenmetropole Istanbul ist stark erdbebengefährdet.










