Newsblog zum 1. FC Köln
Baumgart ruft Wagner an: „Er kennt mich lange genug“
Aktualisiert am 24.03.2026 – 17:51 UhrLesedauer: 29 Min.
Der 1. FC Köln kämpft um den Klassenerhalt in der Bundesliga. Im Newsblog auf t-online finden Sie alle wichtigen Meldungen rund um das Geißbockheim.
Sollte René Wagner als Cheftrainer des 1. FC Köln Erfolg haben, trifft er am 32. Spieltag auf seinen ehemaligen Förderer Steffen Baumgart. Wagner und Baumgart arbeiteten zwischen 2020 und 2025 in Paderborn, Köln, Hamburg und Berlin zusammen, ehe Wagner zurück zum 1. FC Köln wechselte.
Nun ist der 37-Jährige als Nachfolger von Lukas Kwasniok zum Cheftrainer befördert worden – und Baumgart war einer der ersten Gratulanten. „Wir haben telefoniert“, berichtete Wagner am Dienstag. „Steffen hat mir gesagt, dass ich bei mir bleiben soll. Er kennt mich jetzt lange genug.“
Baumgart habe ihn gewarnt, dass Wagner als Cheftrainer auch unangenehmere Entscheidungen werde treffen müssen als in seiner Position als Co-Trainer. „Er sagte, dass meine neue Rolle ein paar andere Themengebiete aufmachen wird. Es gibt das eine oder andere Thema, das ich schon bearbeiten musste, worüber ich mich früher nicht kümmern brauchte“, sagte Wagner.
Sollte Wagner die ersten Bewährungsproben in seiner neuen Rolle erfolgreich bestreiten, könnte es am ersten Mai-Wochenende an der Alten Försterei zum Wiedersehen mit Baumgart kommen. Doch zunächst hoffen die Geißböcke, dass mit Wagner gegen Frankfurt und Bremen die ersten Siege seit Januar gelingen werden.
Nach der Entlassung von Lukas Kwasniok hat der 1. FC Köln am Montag das Trainerteam um Interimstrainer René Wagner erweitert. Die Geißböcke gaben die Verpflichtung von Armin Reutershahn bekannt. Der 66-Jährige ist ein Bundesliga-Urgestein und soll mit seiner Erfahrung dem 37-jährigen Wagner zur Seite stehen.
„Armin bringt große Erfahrung als Co-Trainer mit und wird René mit seiner fachlichen Kompetenz sowie dem Wissen, das er auf seinen zahlreichen Stationen gesammelt hat, in der täglichen Arbeit mit der Mannschaft unterstützen“, sagte FC-Geschäftsführer Thomas Kessler.










