Nach Abrutschen auf Abstiegsplatz
Trainer-Entscheidung beim VfL Wolfsburg gefallen
Aktualisiert am 02.03.2026 – 17:54 UhrLesedauer: 2 Min.
Nach der deutlichen Pleite des VfL Wolfsburg beim VfB Stuttgart schienen die Tage von Trainer Daniel Bauer gezählt. Doch er bekommt noch eine weitere, womöglich letzte, Bewährungsprobe.
Die 0:4-Niederlage beim VfB Stuttgart am Sonntag erhöhte den Druck auf Wolfsburg-Trainer Daniel Bauer gewaltig. Nach der fünften Niederlage in den letzten sechs Partien und dem Abrutschen auf den vorletzten Tabellenplatz wurde bereits über das Aus des 43-Jährigen spekuliert. Ex-Wolfsburg-Coach Dieter Hecking galt schon als potenzieller Nachfolger.
Nun steht aber fest: Bauer darf weitermachen. Entsprechende Berichte des „Kicker“ und der „Bild“ bestätigten die Niedersachsen am Montagnachmittag.
„Wir haben die Gesamtsituation intensiv diskutiert und analysiert. Dabei sind wir zu der Auffassung gekommen, dass wir gemeinsam mit Daniel Bauer und seinem Trainerteam die richtigen Schlüsse ziehen, um gegen den HSV erfolgreich zu sein“, sagte Sport-Geschäftsführer Peter Christiansen.
Und weiter: „Wir haben vollstes Vertrauen in die Mannschaft und sind überzeugt, dass sie Erfahrung und Qualität hat, um schnellstmöglich die nötigen Ergebnisse zu erzielen. Die sportliche Situation ist ernst, aber nicht aussichtslos“
Die Entscheidung soll in einem Gespräch am Montag, an dem Christiansen, Aufsichtsratschef Sebastian Rudolph, Sportdirektor Pirmin Schwegler und der Trainer selbst teilnahmen, gefallen sein.
Auch Sportdirektor Christiansen, dessen Posten ebenfalls zur Disposition stand, bleibt im Amt. Vor allem der Däne soll sich für ein Festhalten an Bauer stark gemacht haben. Dieser soll nun ein „Job-Endspiel“ am kommenden Wochenende erhalten, wenn der VfL im wichtigen Nord-Derby beim Hamburger SV (Samstag, 15.30 Uhr, t-online-Liveticker) antritt. Nur wenn er dies gewinnen sollte, darf Bauer weitermachen, berichtet „Bild“.
Bauer hatte erst im vergangenen November vom ebenfalls glücklosen Paul Simonis übernommen. Damals stand der VfL auf Rang 14. Nach sieben Punkten aus seinen ersten vier Partien wurde Bauer vom Interims- zum Cheftrainer befördert. In den folgenden zehn Spielen gelang unter seiner Führung jedoch nur noch ein weiterer Sieg.
