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Home » Ende für Hannes Dold als Trainer besiegelt
Sport

Ende für Hannes Dold als Trainer besiegelt

MitarbeiterBy MitarbeiterFebruar 21, 2026
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Ende für Hannes Dold als Trainer besiegelt

1. FC Köln

Kwasniok erklärt Trainer-Aus: „Dann musst du dich trennen“


Aktualisiert am 21.02.2026 – 08:24 UhrLesedauer: 2 Min.

Vergrößern des Bildes

Lukas Kwasniok (links) und Hannes Dold: Hier saßen sie noch zusammen am Spielfeldrand. (Quelle: IMAGO/Noah Wedel/imago)

Der 1. FC Köln hat sich aufgrund seiner Standardschwäche von Co-Trainer Hannes Dold getrennt. Lukas Kwasniok erklärt die Entscheidung und das weitere Vorgehen.

Mit drei Assistenten hatte Lukas Kwasniok im vergangenen Sommer losgelegt. Vor dem letzten Saisondrittel, der heißen Phase im Abstiegskampf der Bundesliga, sind nur noch zwei übrig. Aufgrund der anhaltenden und eklatanten Schwäche bei Standardsituationen hatte der 1. FC Köln zuletzt den hierfür zuständigen Co-Trainer Hannes Dold von seinen Aufgaben entbunden.

Ausgerechnet an Rosenmontag war die Entscheidung durchgesickert. Vor dem Heimspiel gegen die TSG Hoffenheim (Samstag, 15.30 Uhr) erklärte Kwasniok nun, wie es zum Aus in seinem Team kam und warum Dold vorerst nicht ersetzt wird. „In allererster Linie tut es mir menschlich sehr, sehr leid. Ich schätze Hannes sehr, er ist einfach ein feiner Mensch“, sagte der Kölner Cheftrainer, um dann zu ergänzen: „Trotzdem sind wir im Profi-Fußball.“

Und hier zählen die nackten Zahlen, die eine klare Sprache sprechen: 19 seiner 37 Gegentreffer – 51 Prozent – hat der FC nach Standards kassiert. Die ruhenden Bälle waren im bisherigen Saisonverlauf das Gebiet von Dold, der seit zwölf Jahren für den FC tätig ist, am Geißbockheim vom Videoanalysten zum Co-Trainer aufstieg.

„Wir haben Hannes als langjährigem Analysten die Möglichkeit gegeben, unser Trainerteam zu erweitern und die Standardthematik fokussiert und isoliert anzunehmen. Er hat sich dieser Aufgabe total verschrieben, war unheimlich fleißig“, betonte Kwasniok bei der Pressekonferenz am Donnerstag. Was fehlte, war jedoch der Erfolg – auch offensiv. Den 19 Standardgegentoren stehen nur vier eigene Treffer gegenüber.

„Manchmal ist es so, dass die Dinge nicht mehr ganz so funktionieren. Irgendwann geht der Glaube ein wenig verloren“, weiß Kwasniok um die Mechanismen des Geschäfts: „Wenn der Glaube verloren geht, musst du dich als Verantwortlicher von jemandem trennen.“ Nun hat es Dold getroffen, dessen Zukunft im Verein in weiteren Gesprächen mit Sportchef Thomas Kessler geklärt werden soll.

Die Baustelle Standardsituationen wird in Kwasnioks Trainerteam nun gemeinschaftlich bearbeitet – von seinen verbleibenden beiden Assistenten René Wagner und Frank Kaspari sowie Spielanalyst Denis Huckestein. Wagner kümmert sich um die Arbeit auf dem Rasen, Kaspari um die Anpassungen bei Wechseln, Huckestein um die Videoanalysen.

Da Dold jüngst Vater wurde und dem FC daher schon vor seiner Beurlaubung nur eingeschränkt zur Verfügung gestanden hatte, konnte sich die neue Konstellation bereits einspielen. „Ich habe das Gefühl, dass wir mehr Klarheit in der Angelegenheit hatten. Deswegen haben wir uns dazu entschlossen, das weiterhin intern aufzufangen“, zeigte sich Kwasniok nun optimistisch, dass der FC sein Standardproblem endlich in den Griff bekommen wird.

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