2. Bundesliga
Horror-Start für neuen Düsseldorf-Coach – wichtiger Sieg für Dresden
Aktualisiert am 18.04.2026 – 15:09 UhrLesedauer: 3 Min.
Der Abstiegskampf in der 2. Bundesliga spitzt sich zu. In Düsseldorf verpufft der Trainereffekt, Dresden feiert einen wichtigen Sieg.
Horror-Start für Alexander Ende in Düsseldorf: Die Fortuna hat unter ihrem neuen Trainer mit 0:2 beim FC Magdeburg verloren und muss damit weiter um den Ligaverbleib zittern. Laurin Ulrich (2. Minute) und Mateuz Zukowski (16.) brachten die Magdeburger früh in Führung. Auch im Anschluss blieben die Gastgeber die spielbestimmende Mannschaft und hätten weitere Treffer erzielen können.
Düsseldorf gelingt auch unter Ende, der zu Beginn der Woche Markus Anfang beerbt hatte, nicht die Wende. Es ist es die fünfte Pleite infolge. Gewinnen die Verfolger aus Münster, Fürth und Braunschweig ihre Spiele am Sonntag, könnte Fortuna auf den letzten Tabellenplatz abrutschen.
Die nach den Verletzungen aus dem Kiel-Spiel (1:2) noch dünner besetzten Düsseldorfer waren in den ersten Minuten völlig überfordert. In die defensive Unordnung der Gäste hinein schloss Ulrich zur Führung ab, kurz darauf rettete Fortunas Torwart Florian Kastenmeier in höchster Not gegen Alexander Nollenberger (4.). Besser machte es Torjäger Zukowski, der ein geniales Anspiel von Baris Atik zu seinem 17. Saisontreffer in 18 Spielen verwertete.
Den zweiten Spielabschnitt begannen die Düsseldorfer agiler, ohne große Gefährlichkeit zu erzeugen. Magdeburg wurden zwei Treffer durch Nollenberger (54.) und dem eingewechselten Dariusz Stalmach (83.) wegen Abseits aberkannt. Wermutstropfen für Magdeburg: Zukowski sah nach einer Schwalbe seine fünfte Gelbe Karte (72.).
Im Spiel eins nach den Krawallen daheim gegen Hertha BSC haben sich die Ultras von Dynamo Dresden keine Ausschreitungen erlaubt und einen wichtigen Heimsieg der SG gefeiert.
Die frühe Führung von Ceka (5.) brachte wenig Rückenwind. Zwar hätte Kofi Amoako (14.) nach einem starken Solo erhöhen können, doch aus Nahdistanz scheiterte er an VfL-Keeper Timo Horn. Bochum hatte die erste hochkarätige Chance dank Mats Pannewig erst in der 18. Minute. Dynamos Ersatzkeeper Daniel Mesenhöler, der kurzfristig für Tim Schreiber (Muskelprobleme) in die Startelf rückte, war jedoch hellwach. Danach verflachte die Partie, Dynamo riskierte wenig, spielte zu viel hintenherum, statt die Tiefe zu suchen.
