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Home » Empörung um Lachende Kölnarena – FK-Präsident reagiert
Deutschland

Empörung um Lachende Kölnarena – FK-Präsident reagiert

MitarbeiterBy MitarbeiterAugust 10, 2026
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Empörung um Lachende Kölnarena – FK-Präsident reagiert

Bruch mit Tradition

Empörung im Kölner Karneval: Festkomitee-Präsident schaltet sich ein


10.08.2026 – 13:32 UhrLesedauer: 2 Min.

Vergrößern des Bildes

Lutz Schade, damals noch Vizepräsident des Festkomitees bei einem Auftritt (Archivfoto): Er hat sich in die Debatte um die Lachende Kölnarena eingeschaltet. (Quelle: IMAGO/Horst Galuschka /imago)

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Bei der Lachenden Kölnarena bahnt sich eine Änderung an, die Ärger hervorruft. Jetzt äußert sich das Festkomitee.

Die Lachende Kölnarena gilt als die größte Karnevalssitzung Deutschlands – doch ausgerechnet ein Herzstück des Programms steht offenbar vor dem Aus. Wie zuerst der „Express“ berichtete, sollen die Kölner Traditionskorps bei der beliebten Sitzung künftig keine eigenen Auftritte mehr absolvieren dürfen.

Festkomitee-Präsident Lutz Schade äußerte sich auf Anfrage der Kölner Lokalredaktion von t-online zu den umstrittenen Plänen – und betont dabei vor allem die Vielfalt der Karnevalssitzung. Schade hatte zum Ende der Session den langjährigen FK-Präsidenten Christoph Kuckelkorn abgelöst.

„Die Lachende Kölnarena zeigt die große Bandbreite des Kölner Bühnenkarnevals“, so Schade. Neben bekannten Bands, Tanzgruppen und Rednern gehörten auch Gruppen aus dem Veedelskarneval, Traditionskorps und das Dreigestirn dazu.

Gerade diese Mischung mache für ihn den besonderen Charakter der Veranstaltung aus. Er sei dankbar, dass sie den Kölner Karneval in seiner Vielfalt für so viele Menschen erlebbar mache.

Karneval: Festkomitee führt Gespräche über die Lachende Kölnarena

Zur konkreten Zukunft des Programms hielt sich Schade in seiner Stellungnahme zurück, verwies aber auf laufende Abstimmungen zwischen den Beteiligten: Wie sich das Programm der Lachenden Kölnarena im Einzelnen weiterentwickle, sei Gegenstand von Gesprächen, die bereits im Hintergrund liefen.

Tangruppe bei der Lachenden Kölnarena (Archivbild): Die Traditionskorps sollen künftig nicht mehr auftreten.Vergrößern des Bildes
Tangruppe bei der Lachenden Kölnarena (Archivbild): Die Traditionskorps sollen künftig nicht mehr auftreten. (Quelle: Christoph Hardt via www.imago-images.de/imago-images-bilder)

Klar sei aber, so Schade: Für das Festkomitee gelte, dass die ganze Bandbreite des Kölner Karnevals auch künftig angemessen abgebildet werde.

Die Möglichkeit, diese Vielfalt einem so großen Publikum zu präsentieren, sei eine große Chance – eine klare Festlegung, ob die Traditionskorps tatsächlich auf ihre Bühnenzeit verzichten sollten, traf Schade damit jedoch nicht.

Ist das Aus für die Traditionskorps in der Lachenden Kölnarena bereits besiegelt?

Auslöser der Debatte war ein Bericht des „Express“: Demnach sollen die Traditionskorps bei der Lachenden Kölnarena künftig keine eigenen Auftritte mehr absolvieren dürfen. Sie sollen zwar weiterhin gemeinsam mit dem Dreigestirn auf die Bühne der Lanxess Arena einziehen, diese aber auch direkt wieder gemeinsam mit Prinz, Bauer und Jungfrau verlassen – Tänze oder andere Darbietungen der Korps würde es dann nicht mehr geben.

imago202268428Vergrößern des Bildes
Karnevalist Jörg Runge (Archivfoto): Er sieht die Entwicklungen im Karneval kritisch. (Quelle: Christof Köpsel/imago)
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