Das ist der Grund
E-Autos für Fußgänger erschreckend gefährlich
Aktualisiert am 25.09.2025Lesedauer: 2 Min.
Elektroautos sind umweltfreundlich und leise – aber genau das kann riskant werden. Unfallzahlen beweisen: Fußgänger sind viel gefährdeter durch E-Autos als durch Verbrenner. So können Sie das verhindern.
Elektro- und Hybridautos erfassen Fußgänger etwa doppelt so häufig wie Benziner oder Diesel. Der Hintergrund ist einfach: Die Fahrzeuge sind leiser, besonders in Städten. Umgebungsgeräusche erschweren es, sie rechtzeitig zu hören. Das belegt eine britische Studie.
Die Analyse basiert auf Unfalldaten aus Großbritannien aus den Jahren 2013 bis 2017. Von den rund 96.000 Fußgängerunfällen mit Pkw oder Taxi waren etwa 1.700 mit E-Autos oder Hybriden beteiligt.
Auf 100 Millionen Meilen gerechnet, lag die Unfallrate bei E-Autos und Hybriden bei 5,16, während sie bei Verbrennern nur bei 2,40 lag. Die meisten Unfälle ereigneten sich in Ballungsgebieten.
Sie fahren nicht nur leise. Elektroautos sind oft auch deutlich schwerer und beschleunigen viel stärker als Autos mit Verbrennungsmotor. Das gilt insbesondere für SUVs und Luxusmodelle. Analysen aus mehreren Ländern zeigen, dass schwerere und leistungsstärkere Fahrzeuge anteilig mehr Unfälle verursachen.
Inzwischen ist gesetzlich vorgeschrieben, dass beim Anfahren ein künstliches Geräusch erzeugt wird, damit Autos auch von sehbehinderten Menschen gehört werden können. Hohe Aufmerksamkeit ist für jeden Autofahrer Pflicht. Aber auch Fußgänger und Radfahrer können einige Hinweise befolgen, um ihre eigene Sicherheit zu erhöhen:
Mit diesen Maßnahmen können Fußgänger und Radfahrer ihr Risiko minimieren – obwohl Sicherheit natürlich eine Aufgabe für alle Verkehrsteilnehmer ist.











