Sechsstelliger Schaden

„Elefant“ brennt: Polizei ermittelt


05.03.2026Lesedauer: 2 Min.

Ein Bundeswehrfahrzeug des Typs „Elefant“ (Symbolbild): In der Nacht gab es in Lüneburg einen Großeinsatz. (Quelle: Copyright: xhuettenhoelscherx vi/imago-images-bilder)

Ein Koloss der Bundeswehr brennt. Die Feuerwehr rückt mit etwa 60 Kräften an und kann den Brand löschen. Doch der Schaden ist immens.

In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag ist in Lüneburg ein Lastwagen der Bundeswehr vom Typ „Elefant“ ausgebrannt. „Der Wagen ist ein Totalschaden“, erklärte ein Sprecher der Polizei auf Anfrage von t-online. Die Flammen seien vom 735 PS starken Fahrzeug auch auf drei weitere zivile Lkw übergeschlagen. „Der Schaden liegt bei weit über 100.000 Euro“, führte der Sprecher aus.

Der Wagen habe auf einem umzäunten Firmengelände einer Lkw-Service-Firma geparkt und sei dort aus bisher ungeklärter Ursache in Brand geraten. Vorbeifahrende Verkehrsteilnehmer sollen das Feuer gegen 4 Uhr bemerkt und daraufhin die Feuerwehr und die Polizei verständigt haben, hieß es weiter.

Wie das Lokalmedium „Lüneburg Aktuell“ berichtete, soll die Feuerwehr mit rund 60 Kräften angerückt sein. Wie groß der Schaden bei den anderen drei Fahrzeugen sei, müsse jetzt noch überprüft werden, erklärte der Sprecher der Polizei t-online.

Die Polizei hat zusammen mit dem Staatsschutz Ermittlungen zur Brandursache eingeleitet. „Es kann ein technischer Defekt oder auch Brandstiftung gewesen sein. Das ist noch völlig unklar“, so der Sprecher. Insbesondere in Hinblick auf einen bundesweiten Schulstreik gegen die Wehrpflicht am Donnerstag könne ein vorsätzlich ausgelöster Brand nicht ausgeschlossen werden. „Auch in Lüneburg wird heute gestreikt“, so der Sprecher. „Deshalb ermitteln wir auch in diese Richtung.“ Möglich sei, dass mit dem Brand ein Zeichen im Sinne des Streiks gesetzt werden sollte.

Schwerlasttransporter des Typs „Elefant“ werden bei der Bundeswehr für den Transport schwerer Fahrzeuge wie Panzer genutzt. Sie können bis zu 18 Meter lang sein.

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