Glatteis in der Hauptstadt
DWD gibt Warnungen für die Region aus
Aktualisiert am 10.02.2026 – 04:55 UhrLesedauer: 2 Min.
Der Deutsche Wetterdienst warnt vor rutschigen Straßen in Berlin. Besonders eine Nacht könnte für Autofahrer gefährlich werden – sogar Glatteis ist möglich.
Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat für Berlin und Brandenburg amtliche Warnungen vor Glätte und Frost herausgegeben. Autofahrer müssen ihr Verhalten im Straßenverkehr anpassen – besonders in der Nacht zum Mittwoch droht Gefahr.
Bis Dienstagvormittag um 10 Uhr gilt eine amtliche Warnung vor Glätte. Es besteht Rutschgefahr, die Behörde empfiehlt, das Verhalten im Straßenverkehr entsprechend anzupassen. Parallel dazu warnt der DWD vor leichtem Frost zwischen 0 Grad und -3 Grad, der zu Frostschäden führen kann. Betroffene sollten gegebenenfalls Frostschutzmaßnahmen ergreifen.
In den Frühstunden herrscht leichter Frost bei Tiefstwerten zwischen 0 und -2 Grad. Streckenweise kommt es zu Glätte durch gefrierende Nässe und vereinzelt geringen Schneefall. Am Dienstag zeigt sich das Wetter zunächst wolkig bis stark bewölkt, im Tagesverlauf sind gebietsweise Aufheiterungen möglich. Im Norden Brandenburgs bleibt es jedoch weitgehend ohne Sonnenschein. Die Höchsttemperatur liegt im Norden Brandenburgs bei 2 bis 4 Grad, sonst bei 5 bis 7 Grad.
Besonders kritisch wird die Nacht zum Mittwoch: Bei teils noch gefrorenen Böden kann es lokal zu Glätte durch leichten gefrierenden Regen kommen. In Richtung Uckermark ist vereinzelt sogar markantes Glatteis nicht ganz ausgeschlossen. Die Tiefsttemperatur liegt zwischen 1 und -1 Grad. Im Nachtverlauf setzt von Süden eine durchgreifende Milderung ein, die Glättegefahr nimmt ab.
Auch in der Nacht zum Dienstag droht vor allem im Norden und Osten Brandenburgs regional Frost bei Tiefstwerten um -1 Grad, bevor es im Nachtverlauf milder wird.
Ursache für das Wetter ist ein Hochdruckgebiet über Osteuropa, das zunächst feuchte und kühle Luft nach Brandenburg und Berlin führt. Im Wochenverlauf gestaltet sich das Wetter mit einer südwestlichen Strömung zunehmend wechselhaft und milder.









