Mehrere Unfälle in Deutschland

Eisregen auf der Autobahn – Wetterdienst warnt


31.03.2026 – 08:18 UhrLesedauer: 2 Min.

Rettungseinsatz nach einem anderen Unfall auf der A7 (Symbolbild): Am Montagabend musste die Autobahn nach einer Serie von Unfällen gesperrt werden. (Quelle: Feuerwehr)

Achtung, es ist glatt – und der Deutsche Wetterdienst warnt. In Teilen Deutschlands müssen die Menschen sehr aufpassen.

Auf der A7 hat plötzlicher Eisregen zu einer Reihe von Unfällen geführt: Wie die Polizei in Osthessen mitteilte, krachte es am Montagabend gegen 19 Uhr mehrfach.

Im Bereich der Anschlussstelle Homerg/Efze verunfallten demnach bei drei kurz aufeinanderfolgenden Kollisionen insgesamt sechs Fahrzeuge. Unter anderem schleuderten dabei ein 60-jähriger Skoda-Fahrer und ein 64-jähriger VW-Fahrer gegen Schutzplanken. Zwei Fahrzeuge wurden laut Polizei von umherfliegenden Trümmerteilen beschädigt. Verletzt wurde niemand.

Die Fahrbahn in Richtung Würzburg musste zwei Stunden voll gesperrt werden, drei Fahrzeuge wurden abgeschleppt. Den Sachschaden schätzt die Polizei auf etwa 25.000 Euro.

Auch in Thüringen gab es einen Unfall bei Glätte: Auf der Autobahn 9 bei Bad Lobenstein (Saale-Orla-Kreis) in Richtung München verlor ein 38-Jähriger bei starkem Regen und Schneefall die Kontrolle über sein Fahrzeug und prallte mit seinem Auto am rechten Fahrbahnrand gegen die Leitplanke, bevor er anschließend im Straßengraben zum Stehen kam.

Auf beiden Richtungen der A9 kam es zu Verkehrsbehinderungen. Inzwischen sind beide Fahrbahnen wieder geräumt und frei befahrbar. Nach bisherigen Angaben wurde niemand verletzt. „Verkehrsteilnehmer werden gebeten, die Fahrweise entsprechend der Witterung anzupassen“, mahnte die Autobahnpolizei. „Fahren Sie bitte vorsichtig an das Stauende heran und bilden Sie eine Rettungsgasse.“

Am Dienstagmorgen besteht in weiten Teilen Deutschlands weiterhin Gefahr: Im Süden Deutschlands und in den Mittelgebirgen gelten Warnungen des Deutschen Wetterdienstes (DWD) vor Glätte.

Am Alpenrand besteht zudem eine orangefarbene Warnung der Stufe 2 von 4 vor Schneefall. Diese gilt bis zum Mittwochnachmittag. Bis dahin fallen laut DWD oberhalb von 1.000 Metern 20 bis 40 Zentimeter Schnee, in Staulagen werden Mengen bis 50 Zentimeter erreicht.

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