Zentimeterhoher Schnee
Wintereinbruch trifft deutsche Region – Räumfahrzeuge rücken aus
Aktualisiert am 12.05.2026 – 13:03 UhrLesedauer: 2 Min.
Mitten im Mai liegt auf dem Brocken eine Schneedecke. Laut Deutschem Wetterdienst ist das Weiß aber nur von kurzer Dauer.
Winterliche Szenen in den Hochlagen von Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen: Oberhalb von 600 Metern sind bis zum Dienstagvormittag mehrere Zentimeter Schnee gefallen, wie der Deutsche Wetterdienst mitteilte. Auf dem Brocken mussten Räumfahrzeuge die Straßen freihalten. Auch auf dem Wurmberg waren die Wiesen laut DWD leicht angezuckert.
Im Video | Eisheilige bringt Wetterwende und Schnee
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In den drei Bundesländern soll es am Dienstag stark bewölkt bleiben, mit Schauern, Gewittern und Graupel. Dazu sind im Flachland Temperaturen von 8 bis 13 Grad angekündigt. Im Bergland taut die dünne Schneeschicht tagsüber langsam ab.
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In der Nacht zum Mittwoch sinken die Temperaturen in der Region auf 3 bis 6 Grad, in den Hochlagen auf rund 0 Grad. Tagsüber steigen sie auf maximal 13 bis 16 Grad. Im Bergland kann es dabei teilweise stürmisch werden. Am Donnerstag bleibt das Wetter ähnlich wechselhaft, vereinzelt ist aber auch Sonnenschein möglich.
Eisheilige: Wetter in Deutschland – DWD warnt
Der Schneefall kommt pünktlich zu den Eisheiligen. Nach einer alten Bauernregel gelten als Eisheilige die Tage vom 11. bis zum 15. Mai. Demnach soll dann der letzte Nachtfrost des Jahres auftreten.
Auch in anderen Regionen des Landes gestaltet sich das Wetter derzeit ungemütlich: Der Deutsche Wetterdienst hatte am Dienstagmorgen für etliche Kreise und Städte vor allem in Süd- und Nordwestdeutschland amtliche Warnungen vor starken Windböen herausgegeben. Am Alpenrand sind demnach Sturmböen mit Geschwindigkeiten von bis zu 95 km/h zu erwarten. Die Warnungen gelten noch bis am Abend um 18 Uhr.











