Eintracht mit Personalnot

Riera vor Bayern-Spiel: „Wir haben eine Menge zu gewinnen“

20.02.2026 – 18:29 UhrLesedauer: 2 Min.

Eintracht-Coach Albert Riera (Archivbild): Beim FC Bayern will er etwas Zählbares holen. (Quelle: Marc Schüler/dpa/dpa-bilder)

Vor dem Duell mit dem FC Bayern spricht Eintracht-Coach Riera über Mut, Verletzungen und seinen Glauben an das Team. Ein Rückkehrer könnte dabei eine wichtige Rolle spielen.

Eintracht Frankfurt soll beim Bundesliga-Spiel beim FC Bayern München am Samstag (15.30 Uhr) mutig auftreten. Trainer Albert Riera sagte bei der Pressekonferenz vor der Partie: „Wir haben eine Menge zu gewinnen und nur wenig zu verlieren.“ Riera muss dabei allerdings auf seinen Kapitän verzichten – und hofft zugleich auf ein Comeback.

Robin Koch wird nicht mit nach München reisen. „Er ist nicht fit mit 39 Grad Fieber und nicht bereit für das Spiel. Die Energie fehlt“, sagte Riera. Wer den Abwehrchef ersetzen wird, ließ der 43-Jährige offen. „Bayern ist so schon im Vorteil. Da müssen sie nicht auch noch wissen, wie wir planen“, erklärte der Spanier und ergänzte: „Wir haben Lösungen. Lassen Sie sich überraschen.“

Riera sagte: „Wenn ich denken würde, dass wir verlieren, bräuchten wir gar nicht erst nach München zu fahren.“ Dass es schwer werde, sei angesichts der Personalsituation klar. „Aber wir haben einen Plan.“ Wichtig sei dem Coach, positiv zu denken. Und dass die Mannschaft aggressiv und stark in die Zweikämpfe geht, um eine Chance gegen die Bayern zu haben.

Dafür steht Jonathan Burkardt nach rund dreimonatiger Verletzungspause vor seiner Rückkehr. „Jonny ist fit, aber man darf nicht vergessen, dass er lange ausgefallen ist. Er ist bereit, uns zu helfen“, sagte Riera. Ob der Nationalspieler direkt in der Startelf steht, ließ der Trainer offen.

Auch Arnaud Kalimuendo ist trotz Schulterproblemen eine Option. „Er ist nicht bei einhundert Prozent, aber wir brauchen ihn“, betonte Riera. Wie er die Minuten zwischen den Offensivkräften verteilen will, steht noch nicht fest.

Die Personalsorgen bleiben dennoch groß. In der Defensive fehlen neben Koch auch Rasmus Kristensen und Arthur Theate. Offensiv stehen Younes Ebnoutalib, Michy Batshuayi, Ansgar Knauff und Can Uzun nicht zur Verfügung.

Riera nahm die Situation mit Galgenhumor. „Anstelle jeden Morgen zum Arzt zu gehen und nach den Spielern zu fragen, sollte ich lieber in die Kirche gehen und beten. Denn was hier gerade passiert, ist nicht normal“, sagte er. Jammern wollte er dennoch nicht – vielmehr gehe es darum, das Spiel in München zu genießen.

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