Niederlage im Halbfinale des Europa Cups
Eintracht Frankfurt braucht nach Debakel „ein Wunder“
25.03.2026 – 22:18 UhrLesedauer: 2 Min.
Eintracht Frankfurt hat im Europapokal eine deutliche Niederlage hinnehmen müssen. Im Rückspiel brauchen die Hessinnen „ein Wunder“.
Im Halbfinale des Europa Cups hat Eintracht Frankfurt das Heimspiel gegen den schwedischen Meister BK Häcken mit 0:3 (0:1) verloren. Felicia Schröder traf doppelt für die Gäste, Alva Selerud erzielte das erste Tor. Für das Weiterkommen brauchen die Frankfurterinnen im Rückspiel am 2. April in Göteborg nun einen sehr hohen Sieg.
Selerud traf in der 16. Minute vor 4.100 Zuschauern im Stadion am Brentanobad zur Führung. Die 18-jährige Schröder erhöhte in der 70. und 84. Minute. Ihr erstes Tor entstand nach einem Fehlpass von Sara Doorsoun an der Mittellinie. Keeperin Lina Altenburg stand weit vor dem Tor und bekam noch die Finger an den Ball – die Kugel rollte trotzdem ins Netz.
In der ersten Hälfte fand Frankfurt keine Mittel gegen die robusten Schwedinnen und geriet verdient in Rückstand. Nach der Pause drängten die Hessinnen auf den Anschlusstreffer. Die Partie spielte sich fast ausschließlich in Richtung des Häcken-Tors ab – ein Treffer gelang Frankfurt aber nicht.
Laura Freigang ordnete die Leistung nach dem Spiel ein. „Wir haben es über weite Strecken gut gemacht, aber es sind zu wenige Abschlüsse dabei herumgekommen“, sagte die deutsche Nationalspielerin laut vereinseigener Website. Ihre Mitspielerin Géraldine Reuteler ergänzte: „Es ist total enttäuschend. Es kann nicht sein, dass wir 0:3 verlieren.“ Dennoch sei ein Weiterkommen „nicht unmöglich, wir haben immer noch eine Chance“, betonte Reuteler. „Wir müssen alles reinhauen und ein kleines Wunder vollbringen.“
Das Rückspiel findet am 2. April in Schweden statt. Im anderen Halbfinale setzte sich unterdessen Hammarby IF mit 3:2 gegen Sparta Prag durch.
