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„Ein verlorener Brief“ ist ein 141 Jahre altes rumänisches Stück und bleibt eines der beliebtesten und bedeutendsten Werke des Landes.
Die Satire wurde 1884 von Ion Luca Caragiale als Stoß in die Rippen der damaligen Politiker geschrieben und hat nichts von ihrer kraftvollen Wirkung verloren, indem sie einfache, aber wirkungsvolle Argumente vermittelt.
Das Drama und die Komödie drehen sich um das, was sich hinter den Kulissen und in den Korridoren der Macht und der Leidenschaften abspielt, die tiefe Wünsche schüren.
Ștefan Tipătescu wird von Aurelian Temișan gespielt und Monica Davidescu spielt die Rolle von Zoe Trahanache, der Geliebten des Politikers.
Die Kostüme der Schauspieler sind ein starker, visueller Teil der satirischen Botschaft. Direktor Toma Enache arbeitete mit Doina Levintza zusammen, die die Schauspieler in Schwarz und Weiß kleidete, um zu suggerieren, dass sich hinter der scheinbaren Moral tatsächlich Heuchelei und Kompromisse verbergen.
„Sie hat uns mit dieser Vision überrascht, alles ist in Schwarz und Weiß, bis auf Zoe, die bunt ist“, sagt Davidescu. „Sie wollte klar sagen, dass in der Politik alles schwarz und weiß ist, es gibt keine Grautöne. Ansonsten tragen diejenigen, die da sind oder eindeutig staatliche Institutionen sind, Farben.“
Ansichten, die der Regisseur des Stücks, Toma Enache, teilte: „Mir gefiel es, wir sagten, wir sollen sozusagen den einzigen Farbtupfer einbringen, Zoe, mit einem roten Kleid und einem burgunderroten, also ist sie der Farbtupfer in dieser schwarz-weißen Welt.“
Vor ihrer Premiere in Bukarest im vergangenen Jahr tourte die Show im Rahmen einer nationalen Tournee in vier weiteren Städten. Wer das Stück bisher noch nicht sehen konnte, bekommt ab nächsten Monat noch einmal Gelegenheit Ein verlorener Brief begibt sich auf eine weitere begrenzte Tour durch das Land.
Videoeditor • Theo Farrant











