Champions-League-Abende in Italien

Malerische Kulisse: Leipzig ist in beliebtem Stadion zu Gast


10.09.2026 – 11:59 UhrLesedauer: 2 Min.

Stadio Giuseppe Sinigaglia in Como: Die Heimspielstätte von Como 1907 liegt direkt am Wasser. (Quelle: IMAGO)

RB Leipzig ist am Donnerstag in der Champions League bei Como 1907 zu Gast. Der Austragungsort ist ein besonderer.

Das Stadion Giuseppe Sinigaglia in Italien ist wohl eines der beeindruckendsten Stadien, die der Fußball zu bieten hat. Die Heimspielstätte des italienischen Erstligisten Como 1907 liegt unmittelbar am Ufer des Comer Sees mit einem direkten Blick auf das Wasser, eingebettet zwischen Bergen und der Stadt. Am heutigen Donnerstagabend treffen hier die Vereine Como 1907 und der Bundesligist RB Leipzig in der Champions League aufeinander (ab 21 Uhr im Liveticker bei t-online).

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Erbaut wurde das Stadion zwischen 1925 und 1927 nach Plänen des Mailänder Architekten Giovanni Greppi. Seinen Namen verdankt die Sportstätte dem Ruderer Giuseppe Sinigaglia aus Como, der bei den Olympischen Zwischenspielen 1906 Gold gewann.

Nach Aufstieg folgt Umbau

Nachdem der Verein aus Como im Jahr 2024 in die Serie A, der ersten italienischen Liga, aufgestiegen ist, wurde die Anlage an die Anforderungen der Liga angepasst. Am Ende der Arbeiten wurde die Kapazität des Stadions von 7.498 Plätze auf 10.584 Plätze erhöht. Nur ein Jahr später wurden erneute Baumaßnahmen getätigt – so weit, dass mittlerweile etwa 12.000 Menschen im Giuseppe Sinigaglia Platz finden können.

Mit dem Einzug in die Champions League begann eine weitere Phase des Umbaus. Das Stadion musste für Uefa-Vorgaben modernisiert werden. Unter anderem sollten dafür das Spielfeld angepasst sowie Medien- und VIP-Bereiche erweitert werden. Nun steht das erste Spiel in der „Königsklasse“ im Stadion Giuseppe Sinigaglia unmittelbar bevor und die besten Vereine Europas messen sich unter anderem auf dem Platz direkt am Comer See.

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