Er stach wohl auf sie ein
Nach Attacke durch Ehemann: Frau stürzt in Tiefe
19.07.2026 – 15:16 UhrLesedauer: 2 Min.
Ein Streit zwischen Eheleuten eskaliert. Als die Beamten vor Ort eintreffen, können sie das Unheil nicht mehr verhindern.
Eine Frau ist im Saarland am Samstagabend mutmaßlich von ihrem Ehemann mit einem „Stichwerkzeug“ attackiert worden – und bei der versuchten Flucht vor weiteren Angriffen aus dem zweiten Stock gestürzt. Wie ein Polizeisprecher t-online erklärte, befindet sich die 30-jährige Frau in kritischem Zustand, aktuell bestehe aber keine Lebensgefahr. Das gemeinsame Kind der beiden sei während der Attacke in der Wohnung gewesen.
Der 31-jährige Mann der Frau wurde von der Polizei am Tatort festgenommen. Wie die Polizei mitteilte, soll es zuvor zu einem Streit zwischen den beiden Eheleuten gekommen sein.
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Auch als die Frau auf das Vordach geflüchtet war, habe der Mann weiter auf sie eingestochen. Die Frau stürzte laut Mitteilung mehrere Meter in die Tiefe auf den Bürgersteig.
Nach Angriff: Frau stürzt auf Bürgersteig
Ein Streifenwagen wurde laut Polizei noch während des Angriffs von einem Zeugen angehalten, der die Frau auf dem Vordach des Mehrfamilienhauses entdeckt hatte. Als die Beamten vor Ort eintrafen, habe die Frau noch auf dem Vorsprung gestanden – sie sei aber gestürzt, ehe die Einsatzkräfte das Haus betreten konnten.
Der Mann hat sich laut Polizei widerstandslos festnehmen lassen. Zudem seien mehrere mutmaßliche Tatwaffen sichergestellt worden – laut dem Polizeisprecher dauern die Ermittlungen zu der tatsächlichen Tatwaffe an.
Das Kind kam in Obhut des Jugendamtes. Der Mann soll im weiteren Verlauf des Tages einem Ermittlungsrichter vorgeführt werden, damit für ihn ein Untersuchungshaftbefehl erwirkt wird.
Solche Gewaltverbrechen werden auch als Femizid bezeichnet. Femizid bedeutet, dass Frauen aufgrund ihres Geschlechts getötet werden – also weil sie Frauen sind. Als häufigste Form gilt die Tötung von Frauen durch Partner oder Ex-Partner.










