Ex-Bundesliga-Profi trauert um seine Frau
„Wie willst du von mir, dass ich weiterlebe?“
10.03.2026 – 21:52 UhrLesedauer: 3 Min.
Eduard und Ilona Löwen haben 2019 geheiratet. Seither traf das Paar mehrere Schicksalsschläge. Nun ist sie gestorben.
Der frühere Bundesliga-Profi Eduard Löwen trauert um seine Frau Ilona, die am Montag nach langer schwerer Krankheit im Alter von 29 Jahren an Krebs gestorben ist. Noch im Februar 2025 war das Ehepaar gemeinsam im christlichen Podcast „deep talk“ zu Gast und erzählte seine Geschichte – inklusive dreier Schläge.
Kennengelernt hatten sich Ilona und Eduard Löwen über Instagram. Nach nur vier Monaten Beziehung machte er ihr einen Heiratsantrag – ausgerechnet an dem Tag, als Ilona Löwen seine Eltern kennengelernt hatte. Zwei Monate später folgte die Hochzeit. Das war 2019. Drei Jahre später wechselte Eduard Löwen nach St. Louis in die USA – und 2024 sollte sich das Leben der beiden für immer verändern.
„Anfang dieses Jahres hatte ich plötzlich mit sehr starken Kopfschmerzen zu kämpfen“, erzählte Ilona Löwen in dem bereits Ende 2024 aufgezeichneten Podcast. Sie habe es auf den Umzugsstress geschoben, doch es sei immer „schlimmer und schlimmer“ geworden. Sie habe aufgrund der Schmerzen nicht mal mehr etwas essen können. Das Ehepaar habe sich auf in die Notaufnahme gemacht. Bei einem MRT sei festgestellt worden, dass der eigentlich gutartige Tumor, den Ilona Löwen seit Kindesalter in ihrem Kopf gehabt habe, gewachsen und bösartig geworden sei. „Meinen Eltern wurde versichert, dass dieser Tumor nicht wachsen würde. Er ist in einer Kapsel und kann nicht ausbrechen“, erinnerte sie sich an die ursprüngliche Diagnose zurück. Ilona Löwen war sich damals daher „zu hundert Prozent sicher, es liegt nicht daran“.
Die damals 27-Jährige habe bis 2016 jährlich ein MRT machen lassen, der Tumor sei nie gewachsen. „Es war meine komplette Verantwortung. Die Ärzte haben meinen Eltern versprochen, dass der nicht wachsen wird. Mir ging es gut, es wird nichts passieren.“ Doch Vergleiche der MRT-Bilder hätten die bösartige Veränderung bestätigt. Als sie ihrem Ehemann die Nachricht überbracht habe, sei sein Gesicht „schmerzerfüllt“ gewesen. „Er saß da so gebrochen. Das war für mich einer der schlimmsten Momente in der ganzen Zeit“, so Ilona Löwen.
Sie habe so schnell wie möglich eine Operation benötigt. „Der Tumor ist so gewachsen, dass er die Gehirnhöhlen eingenommen hat und die Gehirnflüssigkeit nicht mehr ablaufen konnte. Deswegen hatte ich auch so schwere Kopfschmerzen, konnte nicht mehr essen und trinken“, erinnerte sich Ilona Löwen zurück. Das Ehepaar habe nur noch auf die Operation gewartet. Sie habe so viel geschlafen, sich so viel übergeben, „dass da gefühlt kein Leben mehr war. Ich hatte so Angst vor dieser Operation“. Als es nach Ostern so weit gewesen sei, habe Ilona Löwen Frieden empfunden.










