ADAC-Pannenstatistik

Das sind Deutschlands schlechteste Autos


Aktualisiert am 24.04.2026 – 14:32 UhrLesedauer: 2 Min.

Banaler Defekt: Eine schwache Starterbatterie führt bei Modellen wie dem Toyota C-HR zu ungewohnt hohen Pannenraten.

Lange Zeit galten sie als unfehlbar, jetzt bleiben sie liegen: Die neue ADAC-Statistik entlarvt schwere Mängel bei Toyotas. Welche Autos glänzen und welche Modelle Käufer jetzt besser meiden.

Deutsche Hersteller bauen derzeit besonders verlässliche Autos. Dagegen enttäuschen Modelle von Toyota und Hyundai in der neuesten ADAC-Auswertung. Vor allem eine Schwachstelle bei E-Autos überrascht.

Für die aktuelle Pannenstatistik wertete der ADAC die Einsätze des Jahres 2025 aus. Das Ergebnis zeigt deutliche Qualitätsunterschiede zwischen den Antriebsarten und Herstellern.

Die Statistik nennt klare Favoriten: Wer einen Kleinwagen sucht, bleibt mit dem VW up!, dem Skoda Citigo oder dem Audi A1 am seltensten liegen. In der Mittelklasse dominieren deutsche Marken: Die Audi-Modelle A3 und A4 sowie die 1er- und 3er-Reihe von BMW weisen kaum Mängel auf.

In anderen Segmenten ist Vorsicht geboten. Der Opel Insignia (bis 2019) und der Ford S-Max (2016–2018) fielen mit überdurchschnittlich vielen Pannen durch. Auch bei kompakten Modellen wie dem Nissan Qashqai (2019) und dem Mazda 3 (2020) rät der ADAC zum genauen Hinsehen.

Die größte Überraschung liefert Toyota. Die japanischen Modelle C-HR und RAV4 weisen über fast alle Baujahre hohe Pannenraten auf. Auch der Yaris sowie der Yaris Cross (2021–2023) bleiben häufig stehen. Ursache ist meist die Starterbatterie: Versagt sie, lässt sich der Wagen nicht mehr starten. Dass Toyota seit 2024 nachbessert, schlägt sich in der aktuellen Statistik noch nicht nieder.

Bei Hyundai bereitet der elektrische Ioniq 5 (2022–2023) Probleme. Oft versagt die Ladesteuereinheit (ICCU). In der Folge wird die Bordbatterie nicht mehr geladen und der Wagen bleibt unvermittelt stehen. Hyundai hat hierzu bereits Rückrufe gestartet.

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