Schnee, Glätte und Gewitter

Hier warnt der Wetterdienst jetzt amtlich


Aktualisiert am 14.03.2026 – 13:28 UhrLesedauer: 2 Min.

Schnee in Bayern (Archivbild): Das Wetter in Deutschland wird laut Prognosen ungemütlich. (Quelle: IMAGO/Rolf Poss/imago-images-bilder)

Es ist wieder Dicke-Jacken-Wetter: In einigen Regionen fällt am Wochenende Schnee. Der Deutsche Wetterdienst warnt vor Glätte.

In zahlreichen Landkreisen gilt am Wochenende Wetter-Warnstufe 1 von 4: Der Deutsche Wetterdienst (DWD) rechnet teils bis zum Sonntagmorgen mit Schnee und warnt amtlich.

Am Samstagvormittag ist der Westen vom südlichen Niedersachsen über Nordrhein-Westfalen und Hessen bis nach Rheinland-Pfalz betroffen. Oberhalb von 400 Metern besteht Glättegefahr, die Temperaturen sind eisig. Die Schneefallgrenze liegt bei etwa 500 bis 600 Metern, es fallen aber nur ein bis drei Zentimeter nasser Schnee. Außerdem erwartet der DWD im Laufe des Samstags im Westen und Nordwesten vereinzelte kurze Gewitter.

Im Süden kommt mehr Schnee herunter: In Staulagen im Schwarzwald und an den Alpen können laut DWD bis zum Sonntagvormittag zehn Zentimeter erreicht werden. „Verbreitet wird es glatt“, warnen die Experten.

Die Tageshöchstwerte betragen am Samstag laut DWD meist 4 bis 8 Grad im Westen und 12 bis 18 Grad im Osten. In der Nacht fallen die Tiefstwerte auf Werte zwischen 5 und -2 Grad. Die Höchstwerte für den Sonntag gibt der DWD mit 6 bis 12 Grad an.

Ursache für die Wetterlage ist am Samstag die Kaltfront von Tief „Gina“, das sich über dem Europäischen Nordmeer am Rande des Atlantiks befindet, erklärt der Diplom-Meteorologe Stefan Wietstock von Wetter.com. Am Sonntag übernehme dann erst kurz Zwischenhocheinfluss, bevor am Montag ein Höhentief über Dänemark Deutschland mit neuer Kaltluft versorge.

Wietstock prognostiziert für die kommende Woche: „Die Luftschichtung wird labil und schaueranfällig, auch Graupelgewitter sind dabei.“ Am Dienstag beruhige sich das Wetter wieder, der Luftdruck steige an. Ganz beständig werde aber auch die zweite Wochenhälfte nicht verlaufen, denn ein weiteres Höhentief – nun über dem Balkan – schicke der Südosthälfte lokale Schauer.

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