DWD warnt vor gefährlichen Superzellen
Warnstufe Rot in sechs Kreisen
Aktualisiert am 20.06.2026 – 14:35 UhrLesedauer: 2 Min.
Deutschland schwitzt bei Temperaturen bis 38 Grad. Doch die größte Gefahr könnte erst entstehen: Wetterexperten warnen vor schweren Gewittern.
Eine Abkühlung ist vorerst nicht in Sicht. Deutschland steht ein weiterer heißer und örtlich gefährlicher Wettertag bevor. Der Deutsche Wetterdienst warnt vor kräftigen Gewittern, Starkregen, Hagel und Sturmböen. Zugleich belastet auch am Samstag die Hitze nahezu das ganze Land: Die Temperaturen steigen erneut auf bis zu 38 Grad.
Warnstufe Rot im Osten Deutschlands
Die Gewitter verlagern sich im Tagesverlauf nach Osten. Möglich sind heftiger Starkregen, Hagel und orkanartige Böen. Der DWD rechnet mit Starkregen bis 25 Liter pro Quadratmeter binnen einer Stunde, Sturmböen zwischen 70 und 85 km/h und kleinkörnigem Hagel. Kleinräumig seien auch Unwetter durch Starkregen bis 40 Liter pro Quadratmeter nicht ausgeschlossen.
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Zwischen 14 und 15 Uhr hat der DWD für sechs Kreise rund um Cottbus Warnrufe Rot erhängt. Das ist die dritte Warnstufe von insgesamt vier. Hier ist mit heftigem Starkregen mit Niederschlagsmengen um 35 l/m² pro Stunde sowie Sturmböen mit Geschwindigkeiten um 75 km/h und Hagel mit Korngrößen um drei Zentimeter zu rechnen.
Gefährliche Superzellen und Tornados
Vor allem im Osten Deutschlands rechnen die Wetterexperten am Nachmittag mit einer weiteren Verschärfung der Lage. Dort sind vereinzelte Unwetter wahrscheinlich. Gleichzeitig können sich vom Erzgebirge bis zum Bayerischen Wald sowie entlang der Alpen neue Hitzegewitter entwickeln.
Neben Starkregen und Hagel könnten sich nach den Prognosen auch besonders gefährliche Gewitterzellen entwickeln. Die Wetterexperten sehen am Samstag die Gefahr sogenannter Superzellen. Diese Gewitter gelten als besonders langlebig und können große Hagelkörner, schwere Sturmböen und sehr hohe Niederschlagsmengen hervorbringen.
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In der aktuellen Prognose wird zudem auf ein erhöhtes Tornadorisiko hingewiesen. Tornados bleiben zwar selten und treten meist nur lokal auf. Bei einer Wetterlage mit großer Hitze, hoher Luftfeuchtigkeit und starker Windscherung steigt jedoch die Wahrscheinlichkeit für solche Entwicklungen.
