Wetter in Berlin
Glätte und Frost bis Mittwoch – Eisregen ab Donnerstag
04.02.2026 – 03:20 UhrLesedauer: 3 Min.
Der Deutsche Wetterdienst hat amtliche Warnungen herausgegeben: Schneefall und Frost treffen die Region. Was am Donnerstag noch gefährlicher wird.
Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat für Berlin und Brandenburg amtliche Warnungen herausgegeben. Bis Mittwochvormittag um 9 Uhr gilt eine Warnung vor leichtem Schneefall, bis 11 Uhr eine Warnung vor Frost. Es tritt leichter Schneefall mit Mengen zwischen ein und zwei Zentimeter auf, verbreitet wird es glatt. Der DWD weist auf Rutschgefahr hin und empfiehlt, das Verhalten im Straßenverkehr anzupassen.
Zudem warnt der Wetterdienst vor mäßigem Frost zwischen minus vier und minus sieben Grad. In der Uckermark werden sogar örtlich bis zu minus elf Grad erwartet – dort herrscht strenger Frost. Der DWD weist auf mögliche Frostschäden hin und empfiehlt, gegebenenfalls Frostschutzmaßnahmen zu ergreifen.
Doch die eigentliche Gefahr kommt erst danach: Am Donnerstag wird es laut DWD etwas milder, mit Höchsttemperaturen über null Grad. Weil die Frostluft in Teilen auf Regen treffe, rechnet der Wetterdienst mit Eisregen und Schnee.
In der Nacht zum Donnerstag kommt es von Süden zu stärkeren Niederschlägen. Im Westen und Norden werden mehrere Zentimeter Neuschnee erwartet, im Süden und Osten wahrscheinlich Glatteisregen. Der DWD prognostiziert von Süden gefrierenden Regen, örtlich unwetterartiges Glatteis, im Verlauf auch im Osten gefrierender Regen. Im Norden und Westen wird voraussichtlich Schneefall auftreten, teils kräftig ausfallend. Die Tiefstwerte liegen zwischen minus zwei und minus sechs Grad.
Am Donnerstag selbst bleibt es bedeckt mit zeitweisem Schneefall. Im Süden und Osten wird auch gefrierender Regen erwartet. Die Höchsttemperatur liegt zwischen minus zwei Grad im Norden und plus zwei Grad im Süden Brandenburgs, in Berlin um null Grad.
An vielen Stellen in Berlin wird nach Angaben von Verkehrssenatorin Ute Bonde (CDU) weiter daran gearbeitet, zu streuen oder Eis zu beseitigen. Weitere Bezirke, die Bedarf gemeldet hätten, hätten Streugut von der BSR erhalten. „Nach derzeitigem Stand und den derzeitigen Wetterprognosen ist davon auszugehen, dass die BSR auch weiterhin den Bedarf an Streugut decken kann, sofern keine veritablen Mengen an Neuschnee oder Glatteis eintreten“, so Bonde.
Gerade für Menschen mit Geh- oder Sehbehinderung sei ein nicht gestreuter Boden nicht nur ärgerlich, sondern lebensgefährlich, betont der Vorsitzende des Landesbeirats für Menschen mit Behinderungen, Thomas Seerig. „Bis Mitte, Ende Februar brauchst du irgendwelche Außenaktivitäten nicht zu planen. Man ist vom gesellschaftlichen Leben komplett abgeschnitten“, sagt Seerig, der selbst im Rollstuhl sitzt. Seit vier Wochen könne er das Haus nicht verlassen. Zweimal in der Woche sei ihm vom Arzt Krankengymnastik verordnet. „Die hat dieses Jahr bisher einmal stattgefunden“, schildert Seerig.










