„Gefahr für Leib und Leben“
Hunderte amtliche Warnungen für ganz Deutschland
24.03.2026 – 14:14 UhrLesedauer: 2 Min.
Gewitter, starker Wind und teils sogar Neuschnee – das Wetter in Deutschland wird am Mittwoch ungemütlich. Welche Teile des Landes es jetzt besonders hart trifft.
Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat für ganz Deutschland amtliche Warnungen herausgegeben. Teils herrscht sogar „Gefahr für Leib und Leben“, so die Experten.
Am Dienstag ist das Wetter in großen Teilen des Landes noch freundlich, doch ab der Nacht soll es umschlagen. Laut dem DWD greift von der Nordsee her eine Kaltfront über, die „deutlich kältere Luftmassen“ nach Deutschland bringt und wechselhaftes Wetter nach sich zieht.
Das sei besonders im Schwarzwald spürbar. Hier gilt oberhalb von 1.000 Metern ab Mittwochnacht bis zum Nachmittag um 16 Uhr Warnstufe Rot aufgrund von orkanartigen Böen mit bis zu 110 km/h. Es herrsche Lebensgefahr, warnten die Experten. In exponierten Lagen seien sogar Geschwindigkeiten von bis zu 120 km/h möglich, hieß es weiter. Aufgrund des Sturms könnten Bäume umstürzen, aber auch Äste und Dachziegel herabfallen. Von Aufenthalten im Freien wird abgeraten.
Auch im Westen und Nordwesten wird es stürmisch. Laut dem DWD muss mit Windböen mit bis zu 60 km/h gerechnet werden. Im Bergland seien dagegen Sturmböen mit bis zu 90 km/h möglich.
Auf dem Brocken soll es sogar noch windiger werden. Dort rechnen die Meteorologen mit Orkanböen mit bis zu 120 km/h. Insgesamt gilt bis in die Nachmittagsstunden in großen Teilen des Landes Warnstufe Orange. Das stürmische Wetter soll im Tagesverlauf vielerorts von einzelnen kurzen Gewittern begleitet werden, so die Prognose.
Oberhalb von etwa 600 Metern seien zudem auch Schneeschauer möglich. In der Nacht soll die Schneefallgrenze im Süden bis in die Täler sinken, erklärten die Meteorologen. Es wird in den Alpen und im Schwarzwald mit bis zu zehn Zentimetern Neuschnee gerechnet, in exponierten Staulagen seien aber auch bis zu 20 Zentimeter möglich.
