„Lebensgefahr“ in mehreren Regionen

Unwetter: Wetterdienst ruft Warnstufe Rot aus


Aktualisiert am 31.05.2026 – 12:09 UhrLesedauer: 2 Min.

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Im Video: Die Wetterlage kippt jetzt komplett. (Quelle: Wetter.com)

Der DWD stuft seine Gewitterwarnungen herauf: In mehreren Regionen gilt die zweithöchste Warnstufe – es herrscht große Gefahr.

Gewitter mit Starkregen und Hagel ziehen am Sonntag über Deutschland hinweg. Am Vormittag rief der Deutsche Wetterdienst (DWD) für mehrere Regionen rund um Stuttgart, Nürnberg und Ulm gar die zweithöchste Warnstufe aus: Kategorie Rot. In Stuttgart, Esslingen, Böblingen, Waiblingen sowie in Nürnberg, Fürth und Ansbach, Ulm und Ehingen herrscht demnach „große Gefahr“ durch Blitzschlag („Lebensgefahr“), herabstürzende Äste und umherfliegende Gegenstände. Menschen sollten Schutz suchen und den Aufenthalt im Freien vermeiden.

Laut DWD drohen schwere Gewitter mit „heftigem Starkregen und Hagel“. Konkret bedeutet dies: Regenmengen von bis zu 30 Litern pro Quadratmeter und Stunde seien möglich, der Sturm pfeift mit bis zu 85 Kilometern pro Stunde und Hagel mit Korngrößen von bis zu drei Zentimeter prasselt auf die Erde.

Schon seit dem frühen Sonntagmorgen war von Westen her vor Gewittern und Starkregen gewarnt worden. Im Laufe des Vormittags zogen die Gewitter Richtung Mitte und Süden des Landes weiter.

Die Meteorologen rechnen insbesondere im Süden des Landes zudem mit schweren Sturm-, teils auch Orkanböen mit Windgeschwindigkeiten von über 100 Kilometern pro Stunde. In der Nacht sollen die Gewitter weiter andauern, insbesondere im Südwesten und von den Alpen bis zur östlichen Mitte. Mehrstündiger Starkregen könne diese Regionen treffen. Erst am Montag soll sich das Wetter in Deutschland dann beruhigen.

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