Mehrere Regionen betroffen

DWD ruft Warnstufe Rot aus – „Lebensgefahr“


Aktualisiert am 31.07.2026 – 17:53 UhrLesedauer: 2 Min.

Faszinierender Abendhimmel beim Durchzug eines Gewitters (Archivbild): Auch am Freitag bleibt das Risiko von Unwettern in Deutschland hoch. (Quelle: IMAGO/Li_Bro.photo/imago)

Während sich die nächste Hitzewelle aufbaut, krachen laut Prognosen erneut Unwetter über Teilen Deutschlands los. Die aktuelle Wetterlage im Überblick.

Erst am Donnerstag zogen teils heftige Gewitter über Deutschland hinweg und richteten örtlich schwere Schäden an. Nun drohen schon wieder Unwetter mit Orkanböen, Starkregen und Hagel. Der Meteorologe Marcus Beyer vom Deutschen Wetterdienst (DWD) sagte der Deutschen Presse-Agentur, es gebe am Freitag drei Schwerpunkte: den Osten, den Nordwesten und den Süden.

Im Video | Hagel und Orkanböen: Hier drohen heftige Unwetter

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Am Nachmittag rief der DWD bereits amtliche Warnungen aus, die südlich von Hamburg, an der Grenze von Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen sowie nördlich von München die Unwetterstufe Rot erreichten. Dort herrschte „Lebensgefahr“ wegen Blitzschlags und heftigen Starkregens und Sturmböen. Die Meteorologen riefen dazu auf, Schutz zu suchen und den Aufenthalt im Freien zu vermeiden.

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Warnkarte des DWD (Stand 17.50 Uhr): In mehreren Regionen gelten amtliche Unwetterwarnungen. (Quelle: DWD)

Unwetter in Deutschland: Gewitter mit Starkregen angekündigt

Im Laufe des Abends bauen sich laut Prognose südlich und südöstlich einer Linie Mosel-Oderbruch weitere einzelne kräftige Gewitter auf. Die Meteorologen warnen: Starkregen, Hagel und Sturmböen seien nicht auszuschließen. Vereinzelt könnten die Gewitter dann erneut Unwetterstärke erreichen, dann drohten drei Zentimeter große Hagelkörner und Orkanböen bis 120 km/h. Am wahrscheinlichsten träfen die Unwetter Thüringen und Sachsen, aber auch Teile von Niederbayern, teilten die Wetterexperten mit.

In der Nacht auf Samstag kann es den DWD-Vorhersagen zufolge erneut schauern und gewittern, vor allem in der ersten Nachthälfte. Am Samstagmorgen sei dann vor allem der Osten gefährdet: Hier bauten sich einzelne Unwetter mit Starkregenmengen von bis zu 40 Liter pro Quadratmeter innerhalb weniger Stunden auf. Ab dem Nachmittag verlagern sich die Gewitter dann in die Region südlich der Donau.

Was die Temperaturen anbelangt, so erlebt Deutschland am Wochenende eine Zweiteilung: Während es im Süden mit über 30 Grad weiterhin hochsommerlich heiß bleibt, sind die Temperaturen im Norden mit maximal 26 Grad erträglicher. Auch am Sonntag sieht es ähnlich aus.

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