Zwei Regionen im Fokus

Heftige Gewitter: DWD ruft amtliche Warnungen aus


Aktualisiert am 04.05.2026 – 17:02 UhrLesedauer: 2 Min.

Ein aufziehendes Gewitter (Symbolbild): Teilweise werden große Regenmengen erwartet. (Quelle: Julian Stratenschulte/dpa)

Von Sonne satt und sommerlichen Temperaturen zu Schmuddelwetter, Gewitter und Starkregen: Der DWD sieht zwei Regionen besonders im Fokus.

Das Wetter in Deutschland zeigte sich zuletzt sommerlich: In Berlin wurden am Wochenende knapp 30 Grad gemessen, auch in Frankfurt, München und Köln kletterte das Thermometer auf Werte über 25 Grad. Doch in dieser Woche bahnt sich ein markanter Wetterumschwung an – und der Deutsche Wetterdienst (DWD) hält sogar Unwetter für nicht ausgeschlossen.

„Im Wochenverlauf legt sich eine Luftmassengrenze über die Mitte Deutschlands“, sagte Meteorologin Sabine Krüger vom DWD in Offenbach. Nördlich davon werde polare Luft herangeführt, im Süden lagert dagegen subtropische Luft. „Entlang der Luftmassengrenze muss wiederholt und teils andauernd mit Regen gerechnet werden“, sagte die Meteorologin.

Bereits am Montag wird es ernst: Von NRW über Nordhessen ziehen laut Prognose ab dem Nachmittag Gewitter durchs Land. Neben stürmischen Böen bis 70 Kilometer pro Stunde sei auch Starkregen zu erwarten. Innerhalb kurzer Zeit können laut DWD 25 Liter pro Quadratmeter fallen. Stellenweise seien auch unwetterartige Mengen von bis zu 35 Litern nicht ausgeschlossen. Südlich der Donau herrsche ebenfalls Gewittergefahr. Hagel und heftige Böen bis 90 km/h könnten die Region treffen, warnten die Meteorologen.

Am Nachmittag veröffentlichte der DWD mehrere amtliche Warnungen der Kategorie Orange vor „starkem Gewitter“. Mehrere Städte und Kreise in NRW und Hessen waren betroffen.

Die Temperaturen gehen dazu merklich zurück: Im Norden werden maximal 13 bis 19 Grad erwartet, im Südosten und in der Lausitz noch einmal bis 28 Grad.

Am Dienstag, so die Prognose der Wetterexperten, dürften sich landesweit weitere Gewitter entwickeln – „vornehmlich mit Starkregen“, aber auch Böen und Hagel seien nicht ausgeschlossen. Erneut könnten die Regenmengen Unwetterpotenzial haben, so der DWD. Lediglich im Norden und Nordwesten bleibt es voraussichtlich bei trockenem Wetter. Dort sind maximal 19 Grad zu erwarten, im Süden bis 25 Grad.

Noch kühler wird es am Mittwoch: Bei kräftigen Schauern und Gewittern sind örtlich nur noch 10 Grad möglich, auch der Wind frischt weiter auf. In den Tagen bis zum Wochenende bleibt das Wetter ebenfalls weiter wechselhaft.

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