31. Spieltag der 2. Bundesliga
Düsseldorf siegt im Abstiegskampf – auch Braunschweig hofft weiter
Aktualisiert am 24.04.2026 – 20:39 UhrLesedauer: 2 Min.
Die Fortuna spielt bei Debüt von Trainer Alexander Ende groß auf und lässt Dynamo Dresden keine Chance. Ein früher Doppelschlag gibt die Richtung vor. Braunschweig profitiert von einem bösen Patzer.
Drei ganz wichtige Punkte im Kampf um den Klassenerhalt: Fortuna Düsseldorf hat beim Trainer-Debüt von Alexander Ende 3:1 (2:0) gegen Dynamo Dresden gewonnen und die Abstiegsränge zumindest vorübergehend verlassen. Cedric Itten (11.), Emmanuel Ihoya (17.) und Luca Raimund trafen zum Auftakt des 31. Spieltags am Freitagabend gegen enttäuschende Dresdner. Jakob Lemmer (90.) erzielte den Ehrentreffer für die Gäste.
Die Fortuna erwischte einen Traumstart. Ein langer Abschlag von Keeper Florian Kastenmeier rutschte durch bis zu Itten, der frei auf das Dresdner Tor zulief. Souverän überwand der mit Abstand beste Torschütze der Düsseldorfer Dresdens Schlussmann Tim Schreiber.
Und es wurde noch besser für die Gastgeber. Nach einer Ecke zog Iyoha ab, Dresdens Robert Wagner fälschte ab und schon stand es 2:0. In einem unterhaltsamen Spiel hatte auch Dynamo seine Chancen. So scheiterte Wagner am starken Kastenmeier (34.), auf der Gegenseite parierte Schreiber gegen Itten (41.). Als Raimund nach dem Seitenwechsel auf 3:0 erhöhte, war die Partie entschieden. Daran änderte auch das späte Tor von Lemmer nichts mehr.
Im Parallelspiel konnte auch Eintracht Braunschweig jubeln. Die ebenfalls abstiegsgefährdeten Niedersachsen gewannen mit 2:0 (1:0) beim 1. FC Kaiserslautern. Faride Alidou (14.) nutzte einen bösen Patzer vom jungen Lauterer Torwart Enis Kamga, Erencan Yardimci legte in der Schlussphase nach (72.).
44.353 Zuschauer auf dem Betzenberg pfiffen ihre Mannschaft nach dem Schlusspfiff lautstark aus. Die Eintracht stand von Beginn an sehr tief und lauerte auf Konter. Und so war Kaiserslautern vor der Pause zwar die spielbestimmende, aber viel zu harmlose Mannschaft. Kamga konnte bei seinem Profidebüt einen Schuss von Lino Tempelmann nicht entschärfen und der erst im Januar verpflichtete Alidou staubte zur Führung der Gäste ab.










