Abfallbilanz 2025
Düsseldorfer produzieren deutlich mehr Müll
01.09.2026 – 20:21 UhrLesedauer: 2 Min.
Die Stadt wächst – und mit ihr der Abfall. Düsseldorfs neue Abfallbilanz zeigt, in welchen Bereichen die Mengen gestiegen sind und wo es Rückgänge gibt.
Düsseldorf hat im vergangenen Jahr mehr Müll produziert als im Vorjahr. Das geht aus der städtischen Abfallbilanz 2025 hervor. Das Restmüllaufkommen stieg von 109.994 Tonnen im Jahr 2024 auf 115.296 Tonnen – ein Zuwachs von rund 4,8 Prozent. Pro Einwohner entspricht das einem Anstieg von 173,8 auf 174,9 Kilogramm.
Die Menge an Sperrmüll wuchs insgesamt um 3,7 Prozent auf 17.456 Tonnen. Der Anteil, der in der Müllverbrennungsanlage entsorgt wurde, stieg um 13,9 Prozent auf 14.277 Tonnen. Die separat erfassten Holzmengen aus dem Sperrmüll sanken hingegen um 35 Prozent auf 3.179 Tonnen. Die Holzmenge hängt stets stark davon ab, was die Bürger dem Sperrmüll zuführen und wie sich die Sperrmüllmengen separieren lassen.
Aufkommen an Altkleidern sinkt in Düsseldorf um 37 Prozent
Die gesamte Altpapiermenge stieg leicht um 1,1 Prozent auf 26.498 Tonnen. Bei den Verpackungsabfällen gingen die Glasmengen um 8,9 Prozent auf 12.288 Tonnen zurück. Die Menge an Leichtverpackungen und Wertstoffen in der Gelben Tonne stieg hingegen wiederum um 1,8 Prozent auf 15.490 Tonnen.
Das Grünschnittaufkommen fiel dagegen um 26,3 Prozent auf 5.979 Tonnen. Gleichzeitig nahm die Menge der separat erfassten Bioabfälle um 8,3 Prozent auf 12.948 Tonnen zu. Seit dem 1. April 2025 wird die Biotonne wöchentlich geleert, ausgenommen in den Wintermonaten Dezember, Januar und Februar.
Das Aufkommen an Altkleidern aus Depotcontainersammlungen sank um 37 Prozent auf 2.166 Tonnen. Als Grund gilt, dass im Laufe des Jahres 2025 einige Altkleidercontainer im Rahmen von Maßnahmen zur Verbesserung der Stadtsauberkeit abgezogen wurden.