Ab Donnerstag

Streik trifft Regionalverkehr in und um Dresden

07.04.2026 – 20:17 UhrLesedauer: 1 Min.

Streikbanner (Archivbild): Verdi ruft zu Warnstreiks im öffentlichen Nahverkehrs im Rahmen der laufenden Tarifverhandlung auf. (Quelle: Robert Michael)

In Dresden müssen sich Pendler zum Ende der Osterferien auf Einschränkungen im Regionalverkehr einstellen. Betroffen sind auch fünf säcsische Landkreise.

Dresden steht eine weitere Runde Warnstreiks im Regionalverkehr bevor. Die Gewerkschaft Verdi ruft von Donnerstag bis Samstag zu Arbeitsniederlegungen in Sachsens Landeshauptstadt auf. Auch in den Landkreisen Görlitz, Bautzen, Sächsische Schweiz Osterzgebirge, Meißen gibt es Streiks.

Betroffen sind die Verkehrsbetriebe RBO, GVB, VGH, DVS, VGM und RVSOE, wie die Gewerkschaft mitteilte. Straßenbahnen, Busse und Fähren der DVB in Dresden fahren hingegen regulär.

Hintergrund sind die festgefahrenen Tarifverhandlungen mit dem Arbeitgeberverband Nahverkehr (AVN-Gruppe), bei denen es laut Verdi auch in der fünften Verhandlungsrunde keine Einigung gab. Die Arbeitgeberseite zeige bislang keine Bereitschaft, den finanziellen Rahmen substanziell zu erweitern, hieß es in der Mitteilung.

Außerdem lägen zu zentralen Forderungen wie Verbesserungen bei der Arbeitszeit im Schichtdienst und der Erhöhung des Jahresurlaubs keine Angebote vor.

Verdi-Verhandlungsführer Sven Vogel sprach von einem Stillstand. „Ohne ein deutlich verbessertes Angebot der Arbeitgeber wird es keine Einigung geben.“ Eine deutliche Ausweitung der Streikmaßnahmen in den kommenden Wochen ist laut Gewerkschaft bereits geplant. Ein Termin für die nächste Verhandlungsrunde steht demnach bisher nicht fest.

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