Schwere Unglücke in Tirol

Hubschrauber fliegen drei Deutsche ins Krankenhaus


Aktualisiert am 01.03.2026 – 15:46 UhrLesedauer: 1 Min.

Skifahrer in einem österreichischen Skigebiet (Symbolbild): Die Unglücke geschahen am Samstag. (Quelle: imago stock&people/imago-images-bilder)

Zwei Frauen fahren Schlitten, ein Mann ist auf Skiern unterwegs. Alle drei müssen mit Hubschraubern ins Krankenhaus

Bei zwei Wintersportunfällen in Tirol sind insgesamt drei Deutsche verletzt worden. Die Unglücke ereigneten sich am Samstag im Skigebiet See Kappl und in Berwang.

Der erste Unfall passierte laut Polizei am Mittag auf der Rodelbahn „Bärenritt“ in Berwang: Gegen 12.15 fuhren zwei deutsche Frauen gemeinsam auf einem Schlitten Richtung Tal. Keine der beiden trug einen Helm.

„Nach einem kurzen, steilen Abschnitt konnten sie eine Linkskurve nicht mehr ordnungsgemäß durchfahren und prallten gegen eine Holzwand“, heißt es in der Mitteilung der Beamten. Eine der Rodlerinnen sei dabei mit dem Kopf gegen die Wand gestoßen. Danach sei sie benommen, aber ansprechbar, auf der Bahn liegen geblieben.

Die zweite Frau verletzte sich am rechten Knie. Beide wurden nach der Erstversorgung durch die Einsatzkräfte mit einem Rettungshubschrauber in das Bezirkskrankenhaus Reutte geflogen.

Gegen 17.20 Uhr erwischte es einen 54 Jahre alten Mann aus Deutschland im Skigebiet See Kappl. Laut Polizei verlor der Skifahrer offenbar in einem steilen Abschnitt die Kontrolle und stürzte mit hoher Geschwindigkeit am rechten Pistenrand.

Dabei sei er über den Pistenrand hinausgeschleudert worden, wo er schließlich zum Liegen kam. Der Mann wurde von der Pistenrettung erstversorgt und anschließend mit dem Rettungshubschrauber in die Klinik Innsbruck geflogen. Er erlitt Verletzungen an der Wirbelsäule.

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