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Home » Dobrindt kündigt Schutzschirm gegen russische Sabotage an
Politik

Dobrindt kündigt Schutzschirm gegen russische Sabotage an

MitarbeiterBy MitarbeiterSeptember 6, 2026
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Dobrindt kündigt Spezialeinheiten an

Schutzschirm gegen russische Sabotage

06.09.2026 – 02:04 UhrLesedauer: 2 Min.

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Ein Polizeifahrzeug am Flughafen Leizpug, wo eine Sprengstoffdrohne gefunden wurde. (Archivbild) (Quelle: IMAGO/EHL Media/imago)

Der Innenminister reagiert auf den Vorfall am Flughafen Leipzig/Halle. Neun Großstädte sollen künftig besser geschützt werden.

Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) hat nach dem Drohnenangriff auf den Flughafen Leipzig/Halle einen umfassenden Schutzschirm gegen russische Sabotage angekündigt.

„Russlands hybride Angriffe mit Sprengstoffdrohnen auf Flughäfen, Agenten in unseren Städten, Cyberangriffe auf unsere Netze und Sabotage unserer Infrastruktur sind tägliche Realität“, sagte Dobrindt der „Bild am Sonntag“. „Diese Angriffe werden zunehmen, aber wir können uns wehren und schützen“, betonte der Minister.

Als Reaktion auf Cyberangriffe soll ein nationaler Schutzschild errichtet werden. Der sogenannte „Cyberdome“ soll Angriffsversuche von Hackern erkennen und abfangen.

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imago images 0865601153Vergrößern des Bildes
Bundesinnenminister Alexander Dobrindt plant mehrere Maßnahmen zur Sabotageabwehr. (Archivbild) (Quelle: IMAGO/dts Nachrichtenagentur/imago)

Drohnenabwehr-Einheiten in neun deutschen Großstädten

Anfang August war am Flughafen Leipzig/Halle eine mit Sprengstoff beladene Drohne entdeckt worden. In der Nähe befanden sich ukrainische Frachtflugzeuge. Der Flughafen gilt als Umschlagplatz für militärische Hilfslieferungen an die Ukraine. Die Bundesregierung macht Russland für den Anschlagsversuch verantwortlich.

Nach „BamS“-Informationen sollen neue Drohnenabwehr-Einheiten in neun Großstädten stationiert werden: Frankfurt am Main, München, Hamburg, Berlin, Stuttgart, Düsseldorf, Leipzig, Hannover und Köln. Geschützt werden sollen Flughäfen, Bahnhöfe, kritische Drehkreuze und das Regierungsviertel in Berlin.

Die Drohnenabwehr soll künftig nicht nur durch die Bundespolizei erfolgen. Nach „BamS“-Angaben sollen auch Unternehmen kritischer Infrastruktur rechtliche Möglichkeiten bekommen, Drohnen aktiv abzuwehren. Dazu zählen Wasserwerke, Stromanbieter oder Rüstungsbetriebe.

Özdemir fordert Tempo bei Drohnenabwehr

Ministerpräsident Cem Özdemir fordert schnelle Maßnahmen zur Drohnen- und Sabotageabwehr. (Archivbild)Vergrößern des Bildes
Ministerpräsident Cem Özdemir fordert schnelle Maßnahmen zur Drohnen- und Sabotageabwehr. (Archivbild) (Quelle: IMAGO/Arnulf Hettrich/imago)

Nach Angriffen auf Umspannwerke in mehreren Bundesländern hat Baden-Württembergs Ministerpräsident Cem Özdemir (Grüne) Tempo beim Schutz der sicherheitsrelevanten Infrastruktur sowie eine enge Zusammenarbeit der Bundesländer gefordert. „Die Sicherheitserfordernisse haben sich dramatisch verändert“, sagte Özdemir dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (Sonntag).

„Egal ob der Angriff von Linksradikalen oder von Putins Wegwerfagenten kommt: Wir sind verletzlich. Das wissen unsere Gegner. Sie versuchen, uns an den empfindlichen Stellen zu treffen, um Verunsicherung zu schüren“, erklärte der Grünen-Politiker. Es sei wichtig, „dass wir uns nicht verunsichern lassen“.

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