Betrugsmasche
Bank warnt vor gefährlichem SMS-Trick
29.05.2026 – 15:02 UhrLesedauer: 2 Min.
Kriminelle verschicken derzeit eine SMS an Bankkunden mit der Bitte um einen Rückruf. Für die Empfänger kann ein solcher Anruf weitreichende Folgen haben.
Betrüger versuchen derzeit verstärkt, Bankkunden mit gefälschten SMS in die Falle zu locken. Darauf weist eine Warnmeldung der Deutschen Kreditbank (DKB) hin, die in der Banking-App des Kreditinstituts nach dem Einloggen erscheint. In dem Hinweisfenster informiert die DKB ihre Kunden über diese Betrugsmasche.
In den im Namen der Bank verschickten SMS würden die Empfänger über angebliche Zugriffe auf ihr Konto informiert, heißt es. Zudem würden die Kunden von den Kriminellen aufgefordert, zurückzurufen.
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Dieser Aufforderung sollten die Empfänger der Nachricht nicht nachkommen. Denn die Täter würden sich am Telefon als Mitarbeiter einer Bank oder einer Behörde ausgeben und versuchen, an persönliche Daten oder sogenannte TANs der Anrufer zu gelangen.
TANs sind Einmalpasswörter, mit denen Überweisungen beim Onlinebanking bestätigt werden können. Gelangen diese in die Hände von Betrügern, könnten diese auf fremde Bankkonten zugreifen und dort Transaktionen auslösen, warnt die DKB.
So sollten sich Empfänger der SMS verhalten
„Antworten Sie nicht auf die SMS“, raten auch die Verbraucherzentralen auf ihren Seiten. Das zeige den Kriminellen, dass die Handynummer aktiv genutzt wird.

Stattdessen sollen die Empfänger solcher Nachrichten lieber versuchen, ihre Bank über die offiziellen Kontaktwege zu erreichen, um Unsicherheiten zu beseitigen. Die entsprechenden Telefonnummern finden sich in der Regel auf der Internetseite des Geldinstituts oder in der jeweiligen Banking-App.
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Täter setzen auf Verunsicherung
Die Betrugsmasche enthält typische Hinweise für einen Phishing-Versuch. Bei solchen Betrugsmaschen setzen die Kriminellen die Empfänger der Nachrichten häufig unter Zeitdruck, teilen die Verbraucherzentralen weiter mit. Solche Nachrichten sollen den Eindruck erwecken, dass das Konto in Gefahr sei und sofort gehandelt werden müsse.
Die DKB erinnert in ihrer Nachricht daran, dass Banken sicherheitsrelevante Informationen nicht per Telefon oder SMS erfragen und klären. Kunden sollten deshalb besonders vorsichtig sein, wenn sie entsprechende E-Mails oder SMS erhalten, heißt es.











