Letzte Möglichkeit für Besucher
Münchner Dino-Ausstellung „Jurassic World“ schließt
27.08.2026 – 10:31 UhrLesedauer: 2 Min.
Es brüllt, kreischt und raschelt derzeit noch in der Kleinen Olympiahalle. Doch das Urzeit-Abenteuer in München ist bald vorbei.
Seit April hat sich die Kleine Olympiahalle im Münchner Olympiapark in eine Welt voller nachgebauter Dinosaurier verwandelt. Nun geht „Jurassic World: The Experience“ auf die Zielgerade: Am 16. September schließt die Ausstellung in München. Wer bislang noch nicht durch die großen Tore der fiktiven Jurassic World gegangen ist, hat damit nur noch wenige Wochen Zeit.
Dino-Babys streicheln – und in Dino-Kot greifen
Die Ausstellung orientiert sich an der Filmwelt, die 1993 mit Steven Spielbergs „Jurassic Park“ ihren Anfang nahm. Besucher bewegen sich durch verschiedene, aufwendig inszenierte Bereiche und treffen dabei unter anderem auf einen lebensgroßen Brachiosaurus, den aus den Filmen bekannten Velociraptor Blue und einen Tyrannosaurus Rex. Die Dinosaurier werden mithilfe von Animatronik in Bewegung versetzt, dazu kommen Licht- und Soundeffekte.
Zwischendurch wird es weniger bedrohlich. Mitarbeiter präsentieren Dino-Babys, die Besucher berühren können. Im Labor warten Parasaurolophus-Jungtiere – und auch eine etwas speziellere Erinnerung an den ersten „Jurassic Park“: Mit Handschuhen können Besucher in eine glibberige Nachbildung von Dinosaurier-Kot greifen.
Vieles ist darauf angelegt, die Besucher zumindest für einige Momente in die Filmwelt zu versetzen. Ein Rundgang dauert nach bisherigen Erfahrungsberichten etwa 40 Minuten.
Seit 2016 mehr als acht Millionen Besucher
München ist dabei nur eine Station einer langen Reise. „Jurassic World: The Experience“ feierte 2016 in Melbourne Premiere und war seither unter anderem in London, Paris, Toronto, Seoul, Shanghai, Sydney und Köln zu sehen. Nach Angaben des Veranstalters haben weltweit inzwischen mehr als acht Millionen Menschen die Ausstellung besucht.
In München öffneten sich die Tore am 17. April. Knapp fünf Monate später ist nun Schluss: Der letzte Ausstellungstag ist Mittwoch, der 16. September.
Tickets und Barrierefreiheit
Die Ausstellung ist in der Kleinen Olympiahalle am Spiridon-Louis-Ring 21 zu sehen. Tickets werden derzeit ab 29,90 Euro für Erwachsene angeboten; für Kinder nennt der Veranstalter Preise ab 23,90 Euro. Je nach Termin und Ticketkategorie können die Preise darüber liegen.
Die Kleine Olympiahalle ist grundsätzlich barrierefrei erreichbar. Der Zugang für Rollstuhlfahrer ist über einen Aufzug möglich, außerdem gibt es eine rollstuhlgerechte Toilette und ausgewiesene Stellplätze.
