Flughafen Frankfurt: Super-Scanner schrumpft die Warteschlange | Regional

Frankfurt – Dank moderner High-Tech-Scanner bei der Handgepäck-Kontrolle soll das nervige Warte-Elend an Deutschlands größtem und für seine Schlangen berüchtigtem Flughafen Rhein-Main ein Ende haben.

Fraport-Chef Stefan Schulte (62), Bundesinnenministerin Nancy Faeser (52, SPD) und Lufthansa-Chef Carsten Spohr (56) präsentierten im Terminal 1A sieben neue Hochleistungsscanner, die für schnellere Abläufe an den 170 Sicherheitsschleusen sorgen sollen. „Endlich! Das wird der dringend nötige Qualitätssprung“, so Spohr.

Ob Handy, Laptop oder Flüssigkeiten – zeitraubendes Auspacken verdächtiger Dinge in Extra-Wannen entfällt. Selbst Handgepäck, das unterm Mantel liegt, kann gescannt und mit bester Bildqualität überprüft werden.

Innovatives Doppelspur-Konzept

Brandneu: Das weltweit erstmals eingesetzte Doppelspur-Konzept der niederländischen Firma Vanderlande. Herzstück ist ein CT-Scanner des US-Herstellers Leidos, wie man ihn aus der Medizintechnik kennt. Bis zu 400 Passagiere sollen hier pro Stunde gecheckt werden können.

Feuer-Horror an Bord Kleinigkeit löst Panik aus

Die alten Spuren schafften nur 80 bis 100. Auch die sechs hochmodernen CT-Scanner der Wiesbadener Firma Smiths Detection erlauben deutlich mehr Tempo. Ist die Erprobung erfolgreich, will Fraport weitere High-Tech-Geräte kaufen. In wenigen Jahren, so die Erwartung, könnte Künstliche Intelligenz (KI) die Auswertung der CT-Bilder übernehmen. Das würde Personalkosten sparen.

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