Kultermittler Dietmar Bär
„Wir sind jetzt im Spätherbst unserer ‚Tatort‘-Zeit“
02.04.2026 – 05:54 UhrLesedauer: 1 Min.
Dietmar Bär spricht über sein Leben in Köln, den neuen „Tatort“-Fall – und darüber, was er über Kollegen denkt, die privat ganz anders sind als vor der Kamera.
Dietmar Bär lebt seit drei Jahren dauerhaft in Köln – nach 28 Jahren Pendeln zwischen der Rheinmetropole und Berlin. Die Entscheidung für Köln sei schnell klar gewesen: „Morgens aufzustehen und dann am Rhein Fahrrad zu fahren, das kann man in der Hauptstadt nicht“, sagte der 65-Jährige dem „Kölner Express“.
Privat unterscheide er sich deutlich von seinem „Tatort“-Kommissar Freddy Schenk. Mit den Kölner „K“s – Kirche, Karneval und Kölsch – könne er wenig anfangen, das Karnevals-Gen fehle ihm. Seit dem Aschermittwoch verzichte er zudem auf Alkohol und Zucker: „Man steht anders auf, andere Energien werden frei.“
Neuer „Tatort“ aus Köln heißt „Showtime“ und läuft am 12. April
Zum Kölner „Tatort“, den er seit 29 Jahren dreht, sagte Bär: „Wir sind jetzt im Spätherbst unserer Tatort-Zeit. Dieses Jahr wird die 100. Folge gedreht, das wird irgendwann auch mal endlich sein.“ Ein konkretes Ende nannte er nicht.
Sein neuer Fall „Showtime“ mit Kollege Klaus J. Behrendt wird am 12. April um 20.15 Uhr ausgestrahlt. Darin geraten die Ermittler hinter die Kulissen einer Kindersendung, deren Star sich als cholerischer Chef entpuppt. Bär sagte dazu, er kenne solche Ambivalenzen aus seiner Branche: „Es gibt berühmte Beispiele, bei denen Menschen unausstehliche Zeitgenossen waren, aber trotzdem große Publikumslieblinge.“
