Für die perfekte Pasta
Diesen Fehler sollten Sie beim Nudelkochen vermeiden
Aktualisiert am 09.03.2026 – 11:19 UhrLesedauer: 3 Min.
Kleinigkeiten entscheiden, wie Pasta schmeckt. So macht es einen großen Unterschied, ob Sie Nudeln nach dem Kochen mit kaltem Wasser übergießen oder nicht.
Viele Pastaköche füllen nur sparsam Wasser in den Topf. Doch wenn die Nudeln gerade so mit Wasser bedeckt sind oder aus dem Wasser herausragen, fehlt ihnen der Platz zum Schwimmen. So kann es passieren, dass ein Teil schon al dente (bissfest) ist, der andere Teil aber noch hart. Außerdem können die Nudeln zusammenkleben – Spaghetti können sich stark verwirren und so zu einem Pasta-Knoten werden. Drücken Sie Nudeln, die ab und zu herausragen, mit einem Kochlöffel ganz leicht wieder unter Wasser.
Da mehr Wasser auch länger braucht, bis es kocht, können Sie es vorab im Wasserkocher erhitzen. Das spart sowohl Zeit als auch Energie. Geben Sie es anschließend in den Kochtopf – schon nach kurzer Zeit beginnt das Wasser zu sprudeln und Sie können die Nudeln hineingeben.
Nudeln werden immer ins kochende Wasser gegeben. Dadurch wird ihre Eiweißstruktur gefestigt und Sie können die Garzeit besser im Blick behalten. Darüber hinaus werden Nudeln, die bereits ins kalte Wasser gegeben werden, außen schneller weich und matschig – während sie innen noch hart sind.
Ein weiterer Trick ist es, die Nudeln mit kochendem Salzwasser zu übergießen und sie in dem Sud anschließend köcheln zu lassen, bis sie al dente sind. Das kann zwischen sieben und zehn Minuten dauern. Die Garzeit ist von der Art der Pasta abhängig.
Video | Energiesparend Nudeln kochen – so einfach geht’s
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Lassen Sie den Deckel so lange auf dem Topf, bis das Wasser kocht. Das spart einerseits Energie, andererseits verringert sich so die Zeit, bis es zu sprudeln anfängt. Verringern Sie bei der Zubereitungsvariante ohne Abdeckung am besten zusätzlich die Temperatur der Herdplatte.
Sobald die Nudeln im Wasser sind, können Sie den Deckel zur Seite legen oder auf dem Topf lassen. Für den Geschmack macht dies keinen Unterschied. Mit Deckel verringert sich die Garzeit. Allerdings kommt es häufiger vor, dass das Wasser überkocht. Verhindern lässt sich das Übersprudeln, indem Sie einen ausreichend großen Topf verwenden. Alternativ können Sie auch einen Kochlöffel oder Pfannenwender aus Holz quer über den Topf – zwischen Deckel und Topf oder auch nur auf den Topfrand – legen.










