Spritpreise steigen
Nach kurzer Besserung: Dieselpreis knackt neues Hoch
Aktualisiert am 21.03.2026 – 18:39 UhrLesedauer: 2 Min.
Neue Preisexplosion beim Sprit: In München überschreiten die Dieselpreise erneut die 2-Euro-Marke. Wo Sie jetzt noch sparen können.
Eine neue psychologische Schmerzgrenze ist gefallen: An mehreren Münchner Tankstellen liegt der Dieselpreis am Samstagabend wieder deutlich über 2 Euro. Das zeigen aktuelle Daten des Verbraucherportals „ich-tanke.de“. Der Höchstpreis liegt bei 2,34 Euro.
Die Preisspanne ist dabei erheblich: Die Tankstellen rangieren zwischen 2,13 und 2,34 Euro. Wie üblich ist es besonders teuer entlang der Autobahnen und an Raststätten.
Wer den Rekordpreisen ausweichen möchte, kann auch in München noch günstig tanken, muss dafür aber recherchieren. Im Preisvergleich listet „ich-tanke.de“ die Zapfsäulen am V-Markt in der Balanstraße als aktuell günstigste Option: 2,13 Euro zahlen Autofahrer hier für den Liter Diesel.
Im Video | Dieses Video zeigt Ihnen den aktuellen Tankstellen-Vergleich für München:

Knapp dahinter: die Esso-Tankstelle in der Auerfeldstraße 21, hier werden 2,14 Euro fällig. Am Hamberger Großmarkt in der Friedensstraße 16 gibt es den Liter für 2,16 Euro und in der Hochstraße 5 tanken Autofahrer bei Avia für 2,17 Euro.
Das Allzeithoch, das zuletzt kurz nach Ausbruch des Ukraine-Krieges im März 2022 erreicht worden war, galt bislang als psychologische Marke, ist aber nun Geschichte. Der Anstieg vollzog sich in bemerkenswertem Tempo: Am Freitag hatte der bundesweite Tagesdurchschnitt laut ADAC noch bei 2,291 Euro gelegen – damit nur drei Cent unter dem damaligen Rekord. Die ersten Samstagspreise setzten den Trend fort.
Auch Superbenzin E10 zog zuletzt laut der Nachrichtenagentur dpa weiter an: Am Freitag kostete ein Liter im Bundesdurchschnitt 2,086 Euro, rund 4,2 Cent mehr als noch am Mittwoch. Sein Allzeithoch von rund 2,20 Euro ist damit aber noch knapp zwölf Cent entfernt.
Als Hauptursache für das Preisniveau gilt der seit Kriegsbeginn im Nahen Osten stark gestiegene Rohölpreis. Seit dem Tag vor dem russischen Einmarsch in die Ukraine ist Diesel im bundesweiten Schnitt um 54,5 Cent teurer geworden, Benzin um 30,8 Cent.









