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Home » Diese zwei Werte erhöhen das Diabetes-Risiko stark
Gesundheit

Diese zwei Werte erhöhen das Diabetes-Risiko stark

MitarbeiterBy MitarbeiterSeptember 8, 2026
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Rechtzeitig gegensteuern

Diese zwei Werte erhöhen das Diabetes-Risiko stark


Aktualisiert am 08.09.2026 – 07:32 UhrLesedauer: 2 Min.

Vergrößern des Bildes

Taillenumfang messen: Ein großer Bauchumfang kann auf einen erhöhten Anteil an Bauchfett hindeuten und mit einem höheren Risiko für Typ-2-Diabetes verbunden sein. (Quelle: huettenhoelscher/getty-images-bilder)

Übergewicht und vor allem viel Bauchfett erhöhen die Wahrscheinlichkeit, an Typ-2-Diabetes zu erkranken. Zwei leicht zu ermittelnde Werte zeigen, ob das eigene Risiko erhöht sein könnte.

Typ-2-Diabetes entwickelt sich in der Regel allmählich. Verschiedene Einflüsse können dazu beitragen, dass die Körperzellen zunehmend schlechter auf Insulin reagieren und der Blutzucker dauerhaft steigt, etwa Übergewicht, Bewegungsmangel und eine ungünstige Ernährung. Auch eine familiäre Veranlagung und höheres Alter spielen eine Rolle. Um das persönliche Risiko besser einschätzen zu können, empfehlen Fachleute zwei einfach zu bestimmende Werte: den Body-Mass-Index (BMI) und den Taillenumfang.

BMI über 30 ist ein Warnsignal

Ein erster Anhaltspunkt für das eigene Risiko ist der Body-Mass-Index. Er setzt Körpergewicht und Körpergröße ins Verhältnis. Ein BMI von 30 oder mehr gilt als Adipositas. Mit zunehmendem Übergewicht steigt auch das Risiko für Typ-2-Diabetes. Die Deutsche Diabetes Gesellschaft bezeichnet Übergewicht als einen der wichtigsten Treiber der Erkrankung.

  • Verbotene Lebensmittel bei Diabetes Typ 2: Gibt’s das noch?
  • Gesunder Snack: Welche Nüsse sich bei Typ-2-Diabetes besonders zu empfehlen sind

Der BMI hat allerdings einen entscheidenden Nachteil: Er berücksichtigt nicht, wo sich das Körperfett befindet. Bei Menschen mit viel Muskelmasse kann er beispielsweise zu hoch ausfallen. Demnach sollte der Wert nicht isoliert betrachtet werden. Fachleute halten deshalb zusätzliche Messungen der Fettverteilung für sinnvoll.

Taillenumfang verrät mehr über das Bauchfett

Der zweite wichtige Wert ist der Taillenumfang. Denn Fett, das sich vor allem im Bauchraum um die Organe herum ansammelt (sogenanntes viszerales Fett), steht in einem besonders engen Zusammenhang mit Stoffwechselstörungen. Ein größerer Taillenumfang ist mit einem höheren Risiko für Typ-2-Diabetes verbunden – und zwar auch unabhängig vom BMI.

  • Vorstufe: Mit diesen Blutwerten lässt sich Typ-2-Diabetes früh erkennen

Zur Orientierung: Bei Frauen gilt ein Taillenumfang von mehr als 88 Zentimetern, bei Männern von mehr als 102 Zentimetern als Gesundheitsrisiko. Gemessen wird dabei etwa auf halber Strecke zwischen dem unteren Rippenbogen und dem oberen Rand des Beckenknochens.

Hinweis

Auch ein normaler BMI oder ein kleinerer Taillenumfang schließt eine Erkrankung an Typ-2-Diabetes nicht aus. Für die individuelle Risikoeinschätzung spielen weitere Faktoren wie Alter, familiäre Vorbelastung, Blutdruck, Blutfette, Bewegung und bereits erhöhte Blutzuckerwerte eine Rolle.

Lebensstil kann Diabetes vorbeugen

Wer Übergewicht abbaut und sich regelmäßig bewegt, kann sein Risiko für Typ-2-Diabetes senken. Eine ausgewogene Ernährung und ausreichend körperliche Aktivität gehören zu den wichtigsten Maßnahmen, um der Erkrankung vorzubeugen. Bewegung verbessert zudem die Wirkung von Insulin im Körper.

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