Vom Statussymbol zum Totalschaden
Zehn Autos, die Profis niemals kaufen
Aktualisiert am 28.02.2026 – 12:28 UhrLesedauer: 2 Min.
Ständig auf der Hebebühne, aber nie in der eigenen Garage: In vielen Gebrauchtwagen sehen Mechaniker vor allem eines – ein hohes Risiko. Zehn Autos, von denen Werkstatt-Profis abraten.
Autoverkäufer preisen den Lack, Mechaniker sehen die Schwachstellen. Auf den Parkplätzen großer Werkstätten herrscht deshalb eine auffällige Einigkeit: Bestimmte Modelle fehlen dort. Nicht, weil sie zu teuer wären. Sondern, weil ihre Technik als anfällig gilt. Zehn Kandidaten, um die viele Profis einen Bogen machen.
Die Idee klang nach Fortschritt: ein Zahnriemen, der im Öl läuft. Weniger Reibung, längere Haltbarkeit. In der Praxis berichten Werkstätten jedoch von Problemen. Betroffen sind diese Motoren:
Das Problem: Motoröl kann das Material der Riemen angreifen. Es quillt auf, zerfällt und Partikel gelangen in den Ölkreislauf. Im schlimmsten Fall leidet die Schmierung – bis hin zum Motorschaden, wenn der Wechsel zu spät erfolgt.
Die Wolfsburger Dauerläufer: Einige Baureihen haben dem guten Ruf tiefe Kratzer zugefügt. Kenner warnen vor bestimmten Motorvarianten. Insbesondere die Biturbo-Dieselmotoren des VW Transporters T5 und T6 stehen wegen der hohen Belastung von Abgasrückführung und Turboladern in der Kritik. Hier sind die Motorcodes CFCA/CXEB wichtig.
Bei den frühen 1,2- und 1,4-TSI-Motoren der Baureihe EA 111 kam es häufig zu Problemen mit den Steuerketten. Dehnen sie sich zu stark, kann es zu schweren Motorschäden kommen.
Auch die noch teureren Marken haben Motoren mit Problemen. So stehen bei BMW-Modellen der Baujahre 2007–2014 einige Diesel- und Benzinmotoren der Reihen N47 und N20 im Ruf, Probleme mit der Steuerkette zu haben. Reparaturen können teuer werden.
Bei Mercedes hat vor allem der V8-Motor M278 ein schlechtes Image, insbesondere die frühen Baujahre bis 2015, da es bei den frühen Versionen zu Verschleiß an den Zylinderlaufbahnen kam.











