Im Kölner Stadtteil Seeberg
Diese verwilderte Wiese ist rund eine halbe Million wert
22.02.2026 – 11:21 UhrLesedauer: 1 Min.
In Köln wird im Rahmen einer Zwangsversteigerung eine verwilderte Wiese für
570.000,00 Euro verkauft. Was hat es damit auf sich?
Eine extrem zugewachsen und verwahrloste Wiese in Köln soll schon bald für rund eine halbe Millionen Euro versteigert werden. Das Grundstück im Stadtteil Seeberg wird im Rahmen einer Zwangsvollstreckung angeboten.
Im Detail handelt es sich um eine Landwirtschaftsfläche mit einer Größe von 22 Quadratmetern sowie eine Gebäude- und Freifläche, die rund Quadratmetern groß ist. Laut Bekanntmachung des Amtsgerichts Köln ist das Grundstück vollständig unbebaut. Die Grünfläche sei jedoch erschlossenes Bauland.
Die zu bewertenden Grundstücke befinden sich an der südwestlichen Grundstücksseite durch die Straße „An der Schnepp“ (mit Betonsteinpflaster verkehrsberuhigt ausgebaute, rund sechs Meter breite Anliegerstraße).
Laut Gutachten könnte das Bewertungsobjekt künftig die Hausnummer 15 erhalten, da es zwischen den Grundstücken An der Schnepp 13 und 17 liegt. Im Rahmen des Wertgutachtens wird zudem unterstellt, dass es sich um normal tragfähigen und unbelasteten Baugrund handelt.
Für das betroffene Gelände ist zwar die Nutzungsart „Sport-, Freizeit- und Erholungsfläche“ nachgewiesen, nach dem Flächennutzungsplan der Stadt Köln liegt das Bewertungsobjekt jedoch in einem Bereich, der als „Wohnbaufläche – Baufläche, die vorwiegend oder ausschließlich dem Wohnen dient“ ausgewiesen ist. Wer also eine Fläche für den Hausbau sucht, könnte auf dem angebotenen Gelände fündig werden.
Der Termin für die Versteigerung ist für den 22. April, 10 Uhr, im Amtsgericht Köln, Nebenstelle, Reichenspergerplatz 1, angesetzt.










