Plötzlich ungewöhnlicher Puls
Welche Medikamente die Herzfrequenz beeinflussen können
Aktualisiert am 31.03.2026 – 17:53 UhrLesedauer: 3 Min.

Stolpert das Herz plötzlich, kann das erst einmal verunsichern. Was viele nicht wissen: Auch bestimmte Medikamente können das Herz aus dem Rhythmus bringen.
Die Herzfrequenz unterliegt natürlichen Schwankungen. Mal schlägt das Herz schneller, mal langsamer – je nachdem, ob Sie gerade im Stress sind, sich bewegen oder ruhig auf dem Sofa sitzen. Gelegentliche Unregelmäßigkeiten des Herzschlags sind darum ganz normal.
Schlägt das Herz aber regelmäßig zu langsam, zu schnell oder unregelmäßig, lohnt sich ein Blick in die Hausapotheke. Denn einige Arzneimittel können den Herzrhythmus beeinflussen. Welche das sein können und wann Sie besser einen Arzt aufsuchen sollten, erfahren Sie in diesem Artikel.
Ein gesunder Ruhepuls liegt bei Erwachsenen in der Regel zwischen 60 und 80 Schlägen pro Minute. Dabei sind leichte Schwankungen normal – etwa durch Tageszeit, Wetter oder Stress.
Wer regelmäßig Sport treibt, hat oft einen niedrigeren Ruhepuls, weil das trainierte Herz effizienter arbeitet. Ab einer Frequenz unter 60 Schlägen pro Minute spricht man in der Regel von einer Bradykardie, also einem zu langsamen Herzschlag. Kritisch wird es, wenn der Puls unter 40 fällt und gleichzeitig Beschwerden wie Schwindel, Atemnot oder Ohnmacht auftreten – dann sollte man ärztlichen Rat einholen. In diesem Fall könnten bestimmte Herzerkrankungen oder Medikamente dahinterstecken.
Neben natürlichen Schwankungen oder Erkrankungen können auch manche Medikamente die Herzfrequenz vorübergehend erhöhen, verlangsamen oder andere Herzrhythmusstörungen als Nebenwirkung verursachen. Dazu gehören:
Auch wenn Sie zu viel eines bestimmten Medikaments eingenommen haben, also bei einer Arzneimittelvergiftung, kann es zu Herzrhythmusstörungen kommen. Dazu gehören etwa Antidepressiva, Betablocker, Mittel gegen Herzrhythmusstörung oder Herzinsuffizienz sowie Diuretika.










