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Leben

Diese Literatur empfiehlt die t-online-Redaktion

MitarbeiterBy MitarbeiterMärz 1, 2026
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Diese Literatur empfiehlt die t-online-Redaktion

Das Buch wurde übrigens auch verfilmt. Unter der Regie von Hafsia Herzi begeisterte die von der Straße weg gecastete Nadia Melliti Publikum und Kritiker in Cannes, wo die Debütantin als beste Hauptdarstellerin ausgezeichnet wurde.

Empfohlen von Lena Treichel, KI-Redakteurin und Buchbloggerin.

Evelyn ist eine Protagonistin, bei der ich regelmäßig dachte: Ach toll, das werde ich nachher mal googeln, wie das genau war. Bis ich mich daran erinnert habe, dass sie nicht wirklich existiert. Oder eben nur so wirklich, wie ich es in meinem Kopf zulasse.

Die über 80 Jahre alte Hollywood-Ikone, die sieben skandalöse Ehen hinter sich hat, beauftragt eine Lokaljournalistin damit, ihre Memoiren aufzuschreiben. Sie wird dabei das erste Mal ihre GANZE Lebensgeschichte erzählen, denn ihr Leben lang gab es jede Menge Gerüchte über sie, mit denen sie nie aufgeräumt hat. Was in Evelyns Leben alles passiert ist, habe ich beim besten Willen nicht erwartet. Ich war so gespannt, wie es weitergeht, dass ich beim viel zu schnellen Umblättern mehrere Seiten zerknickt habe – und das passiert mir sonst nicht.

Evelyn ist eine vielschichtige, hochinteressante und weitsichtige Frau, die alles dafür tut, ihr Privates und Liebstes in ihrem Leben voller Paparazzi zu schützen. Koste es, was es wolle. Es gab einige Szenen, die mein Herz so sehr gebrochen haben, dass ich immer noch schlucken muss, wenn ich daran zurückdenke. Und es ist das Buch, das ich mit Abstand am häufigsten empfehle.

Ein Mix aus Spannung, Liebes- und Lebensgeschichte, die von Anfang bis Ende voller Plottwists und Emotionen steckt. (Hier gibt es noch mehr Buchtipps von Lena Treichel.)

Empfohlen von Susanne Litzka, Leiterin des Lektorats.

Unser Held, ein mäßig erfolgreicher Jungschauspieler, ist zerrissen zwischen drei Frauen. Verliebt ist er in alle. Eine, die wortreiche und intellektuell fordernde Hannah, hat er primär für den Kopf, aber die ist auch sehr sensibel, stets kurz vor dem Explodieren. Die zweite, die eher schweigsame Tänzerin Franka, primär fürs Bett. Und dann noch Ilse, in deren Backstube er sich Nacht für Nacht einnistet, um Teig zu kneten, und sich glücklich fühlt wie nie.

So pendelt Mayerhoffs Erzähler-Ich zwischen Bielefeld und Dortmund. Zwischen Geist, Körper und Schweineohren. Klingt aufs erste Hinsehen eher platt, denn schließlich muss das zwangsläufig im Chaos enden. Doch was Mayerhoff – wie in allen Bänden seines autobiografischen Zyklus „Alle Toten fliegen hoch“ auszeichnet, gelingt auch hier: Er nimmt sich selbst nicht ernst. Und so schreibt er auch. Keinesfalls ist immer alles rosig in seinen Büchern, aber er schreibt so schön selbstironisch, erzählt skurrile Situationen urkomisch, und dann erholt man sich davon wieder in einer leicht melancholischen Passage. Ein Fest. „Die Zweisamkeit der Einzelgänger“ funktioniert als eigenständiger Roman, aber besser noch, man liest alle Bücher der Reihe. In welcher Reihenfolge auch immer.

„Auslöschung“ von Jeff Vandermeer

Empfohlen von Julian Henneberg, Lektor.

Wir atmen auf, wenn er endlich kommt, der langersehnte Frühling. Aber er kann auch überwältigend sein. Das Licht blendet unsere wintermüden Augen, an allen Ecken und Enden blüht und sprießt es, und angesichts steigender, aber wechselhafter Temperaturen weiß man kaum noch, was man anziehen soll. Nicht nur, wer unter Heuschnupfen leidet, kann den Jahreszeitenwechsel mit gemischten Gefühlen erleben.

Apropos gemischt: Niemand schreibt so grauenhaft schön über Wildwuchs, Vergänglichkeit, Transformation und Neubeginn wie Jeff Vandermeer. Wer seine grandiose „Southern Reach“-Reihe noch nicht kennt, dem kann ich das erste Buch, „Auslöschung“, empfehlen, in dem ein Küstengebiet im Südosten der USA von einer grotesk veränderten Natur voller seltsamer Wucherungen und Mutationen in Beschlag genommen wird. Dabei geht es auch um Liebe, Sehnsucht und Suchen: Die namenslose Protagonistin versucht in der mysteriösen „Area X“ zu verstehen, was ihrem Ehemann dort auf einer früheren Expedition zugestoßen ist, von der er verändert zurückkehrte, bevor er schließlich starb. Ihre Reise in das undurchdringliche Dickicht wird auch zur Reflexion ihrer gescheiterten Beziehung.

Das Buch schafft, was große Literatur leisten muss: Die Welt in einem neuen, oft auch fremden Licht erscheinen zu lassen. „Die Bäume sind keine Bäume, die Vögel sind keine Vögel, und ich bin nicht ich, sondern nur etwas, das schon sehr lange unterwegs ist.“ Wer fühlt sich nicht so, nach einem langen Winter wie diesem?

Empfohlen von Dorothea Meadows, Redakteurin Leben und Reisen.

Ich bin in der DDR aufgewachsen und die Literatur, die wir im Deutschunterricht zu lesen hatten, war meist von sozialistischer Ideologie durchtränkt. Bei einem Buch war das nicht so: „Djamila“ – die für mich schönste Liebesgeschichte der Welt. Geschrieben von einem Kirgisen, der vor der Wende als Sowjetbürger galt.

Tschingis Aitmatows (1928 – 2008) schmaler Roman von 1958 spielt in der kirgisischen Steppe während des Zweiten Weltkriegs. Die Männer sind an der Front, zurück bleiben Frauen, Alte und Kinder. Sie leben und schuften in einer Kolchose (einem kollektivierten Dorf) und bewirtschaften ein Land, das weit, offen und sonnendurchflutet ist. Gefühle bleiben hier allerdings unausgesprochen. In dieser Weite begegnen sich die verheiratete Djamila und Danijar, ein verwundeter Kriegsheimkehrer.

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Zwischen ihnen entsteht eine leise, behutsame Nähe. Keine großen Worte, keine dramatischen Schwüre – ihre Verbindung erwächst aus Blicken, Gesten, gemeinsam zurückgelegten Wegen. Danijars Gesang, getragen von Sehnsucht und Melancholie, wird zum Ausdruck dessen, was beide empfinden.

„Djamila“ erzählt von einer Frau, die sich gegen das Kollektiv stellt – und das, was von ihr als junger Ehefrau erwartet wird. Wie genau die Geschichte endet, wird hier nicht verraten. Nur so viel: Sie hat so viel zeitlose Kraft wie Shakespeares „Romeo und Julia“.

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