ÖPNV in München
Warnstreik hat begonnen: Diese Linien sind fahren
Aktualisiert am 27.02.2026 – 08:21 UhrLesedauer: 2 Min.
Pendler in München brauchen am Freitag und Samstag erneut starke Nerven. Ein weiterer Streik im ÖPNV steht an, es kommt zu Einschränkungen bei Bussen und Bahnen.
Die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi hat erneut zu einem Warnstreik im Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) aufgerufen. Der Streik im Münchner ÖPNV hat am Freitag in den frühen Morgenstunden begonnen und soll bis in die Nacht auf Sonntag andauern. Wie die Münchner Verkehrsgesellschaft (MVG) mitteilte, sind die U-Bahn, die Straßenbahn und alle Buslinien bis zur Nummer 199 betroffen.
Man habe sich im Vorfeld – wie bei jedem Streik – auf Grundlage eines Notfahrplans vorbereitet. Die Priorität habe dabei auf einer möglichst gleichmäßigen Verteilung der einsatzbereiten Busse im Netz gelegen, um stadtweit die Grundversorgung abzusichern. Je nach verfügbarem Personal sollten zudem einzelne Tram- und U-Bahn-Linien ganz oder abschnittsweise in Betrieb gehen. Dennoch empfiehlt die MVG, auf andere Verkehrsmittel auszuweichen.
Aktuell fährt zumindest die U-Bahn auf dem Streckenabschnitt von Fröttmanning bis Fürstenried West (Stand: 8 Uhr). Die Züge fahren etwa alle 10 Minuten und halten auch an der Münchner Freiheit, am Sendlinger Tor und der Implerstraße. Damit sind sowohl Teilabschnitte der U3 bis Fürstenried West als auch der U6 abgedeckt.
Wie bei der letzten Streikrunde sind außerdem zwei gefragte Tramlinien im Einsatz: Die Linie 20 fährt alle 10 Minuten, die Linie 25 alle 20 Minuten. Die MVG gibt an, dass man möglicherweise mehr Linien bedienen könnte, sollten sich weitere Fahrer zum Dienst melden.
Während bei der Tram und U-Bahn aktuell (Stand: 6 Uhr) der Betrieb ruht, ist bei den Bussen rund die Hälfte der Fahrzeuge im Einsatz. Folgende Linien fahren laut der MVG zumeist alle 20 bis 30 Minuten: X30, X35, X36, X80, 50, 51, 52, 53, 54, 55, 56, 57, 58/68, 59, 60, 62, 63, 132, 135, 142, 143, 145, 150, 151, 153, 154, 157, 160, 161, 162, 164, 168, 174, 176, 180, 181, 182. Auf den übrigen Linien kommen die Busse in größeren Abständen, teilweise nur alle 40 Minuten oder stündlich.
Im Busverkehr ist ein stark eingeschränkter Betrieb möglich, weil die privaten Busunternehmen, die für die MVG fahren, nicht bestreikt werden. Die S-Bahn ist wie schon bei den beiden vorherigen Streiks am 2. und 11. Februar hingegen vom Streik ausgenommen, da diese von der Deutschen Bahn betrieben wird. Auch Regionalbahnen und Regionalbusse fahren.
