Endspurt zur Wahl
So klappt die Briefwahl in Frankfurt noch rechtzeitig
Aktualisiert am 12.03.2026 – 03:00 UhrLesedauer: 2 Min.
Am 15. März finden in Frankfurt die Kommunalwahlen statt. Wer am Sonntag nicht persönlich ins Wahllokal gehen kann, nutzt die Briefwahl. Dabei drängt nun die Zeit.
Knapp 520.000 Wahlberechtigte in der Mainmetropole sind am kommenden Sonntag, dem 15. März 2026, aufgerufen, ihre Stimme abzugeben. Gewählt werden die Stadtverordnetenversammlung (das Stadtparlament), die 16 Ortsbeiräte sowie die Kommunale Ausländer- und Ausländerinnenvertretung (KAV).
Da in Frankfurt allein für das Stadtparlament stolze 93 Stimmen vergeben werden können – zuzüglich weiterer Stimmen für die Stadtteil-Parlamente – ist die Briefwahl besonders beliebt. Die Wähler müssen hunderte Kreuze koordinieren, was am heimischen Küchentisch deutlich entspannter ist als in der engen Wahlkabine.
Wer seine Unterlagen noch abschicken muss, sollte folgende Fristen genau im Blick haben.
Briefkasten-Trick: Wer die postalische Frist verpasst hat, kann den Brief bis Sonntag, 18.00 Uhr, direkt in den Briefkasten des Wahlamtes oder in die Fristenbriefkästen der Bürgerämter einwerfen. Diese Hausbriefkästen gibt es:
Anders als in vielen bayerischen Städten gibt es in Frankfurt am 15. März keine Wahl des Oberbürgermeisters. Mike Josef (SPD) wurde erst 2023 gewählt, seine Amtszeit läuft regulär bis 2029. Eine Stichwahl im März entfällt daher in diesem Jahr. Es geht am Sonntag ausschließlich um die Parlamente und die lokale Vertretung in den Stadtteilen.
Wer am Wahltag plötzlich erkrankt und deshalb nicht im Wahllokal erscheinen kann, hat noch am Wahlsonntag bis 15.00 Uhr die Möglichkeit, Briefwahlunterlagen im Wahlamt (Lange Straße) zu beantragen. Hierfür ist allerdings ein ärztliches Attest und eine schriftliche Vollmacht für einen Boten notwendig.
