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Panorama

Die Tiere fangen an zu spinnen

MitarbeiterBy MitarbeiterAugust 7, 2026
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Die Tiere fangen an zu spinnen

Almbauern sind verzweifelt

„Die durstigen Tiere zu sehen, ist furchtbar“


Aktualisiert am 07.08.2026 – 03:59 UhrLesedauer: 2 Min.

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Kühe liegen auf einer Weide vor den Almhütten in Österreich. Es gibt zunehmend Probleme mit der Wasserversorgung. (Symbolbild) (Quelle: IMAGO/Eibner-Pressefoto/EXPA/Groder/imago)

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Die Weiden in den Alpen erleben eine Dürrewelle. Das Wasser reicht nicht mehr, Armeehubschrauber werden eingesetzt.

In den Alpen sind die Hitzewelle und die Dürre auf den Almen deutlich zu spüren. Die Bergbauern in Bayern, aber auch in der Schweiz und Österreich kämpfen mit Wassernot für ihre Kühe und die Weiden. Die wenigen Quellen in den hohen Lagen liefern zunehmend weniger Wasser, berichtet der Bayerische Rundfunk. Demnach müssen die Bauern Wasser mit Tanks auf die Almen bringen, um die Weidebewirtschaftung zu sichern.

Bergbauer Kaspar Gilgenreiner berichtete dem Sender, dass die Quelle auf einer seiner Weiden in der Regel 45 Rinder versorgen kann. Jetzt werden die Reserven knapp. Noch reichen kurze Schauer, damit das Gras grün bleibt. Es brauche aber mehr langanhaltende Regenfälle, sagt er. „Ohne Wasser keine Almwirtschaft“, warnt Gilgenreiner.

Der Vorsitzende des Almwirtschaftlichen Vereins Bayern, Josef Glatz, sieht zwar noch keine akute Gefahr, warnt aber vor einem niedrigen Grundwasserstand. Dann müsste mehr Wasser gelagert werden. Nach seinen Angaben stehen derzeit 22.000 Tiere auf Weiden in den bayerischen Alpen.

  • Sorge um die Ernte: Dürre und Hitze treffen Europas Bauern
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Bauern beginnen bereits mit Almabtrieb

In Österreich ist die Lage drastischer: Dort haben Bauern bereits früher als sonst mit dem Almabtrieb begonnen. Knapp 5.000 Tiere stehen dort auf 270 Almen. Auf einigen Weideflächen in den Bergen von Niederösterreich sei das Gras verdorrt, regenstarke Gewitter blieben völlig aus. Wie das Nachrichtenportal OE24 berichtet, rücken Feuerwehren aus, um Wasser in die Berge zu bringen. Manche Bauern erwägen dem Bericht zufolge, wertvolle Zuchtrinder zu schlachten. „Diese Tiere fehlen uns dann aber wieder in den nächsten Jahren“, sagt Josef Mayerhofer, Obmann der Alm- und Weidewirtschaft in Niederösterreich.

Ähnlich sieht es auch in der Schweiz aus. Im Kanton Freiburg gehen ebenfalls die Reserven aus. Wie die Zeitung „20 Minuten“ berichtet, sind bereits 160.000 Liter Wasser mit Privat-Hubschraubern auf Almen geflogen worden. Unterstützung kommt jetzt auch von der Schweizer Armee. Ohne diese Flüge müssten die Bauern und ihre Tiere die Weideflächen verlassen.

Ein Super-Puma-Hubschrauber der Schweizer Armee. Sie werden zur Wassertransporten auf Almen eingesetzt.Vergrößern des Bildes
Ein Super-Puma-Hubschrauber der Schweizer Armee. Er wird zu Wassertransporten auf Almen eingesetzt. (Quelle: IMAGO/Björn Trotzki/imago)
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